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Beatboxer Robeat, Festival-Intendant Mark Mast, Christoph und Marie-Luise Dingler (The Twiolins) im Gespräch mit PZ-Kulturredakteur Michael Müller (von links).  Foto: Türschmann 

Explosiver Stilmix: PZ-Interview zum Konzert „Beatfire“ im Kulturhaus Osterfeld

Pforzheim. Klassik, Minimal Music, Art-Pop und Beatbox. Diesen explosiven Mix versprechen die Veranstalter des Schwarzwald Musikfestivals für Pfingstsonntag, 9. Juni, ab 19 Uhr im Pforzheimer Kulturhaus Osterfeld. Das Motto: „Beatfire! – von Bach bis Beatboxen“.

Vor dem Konzert hat sich PZ-Redakteur Michael Müller mit Mark Mast unterhalten, dem Programmmacher, Dirigenten und Intendanten des Festivals, in Medienpartnerschaft mit der „Pforzheimer Zeitung“. Im Interview spricht Mast über seine Zusammenarbeit mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester und erklärt, warum er sich für das Konzert-Motto „Beatfire“ entschieden hat.

Auf der Bühne steht auch der Beatboxer Robeat alias Robert Wolf. Im PZ-Video gibt er eine Kostprobe seiner Mundakrobatik: Ein Mikrofon und seine Stimme reichen völlig aus, um den Eindruck zu erwecken, es stünde eine ganze Rhythmusgruppe auf der Bühne. Marie-Luise und Christoph Dingler erkunden als Violinduo The Twiolins neue Wege der Klassik und sorgen weltweit für Aufsehen in den Konzertsälen.

Im ersten Teil des Abends präsentieren The Twiolins das berühmte Doppelkonzert für zwei Violinen und Orchester in d-Moll von Johann Sebastian Bach. Nach einem Soloteil von Robeat folgt gemeinsam mit dem Orchester die von Jürgen Christ komponierte Beatbox-Sinfonie (Kostprobe im Video). Im zweiten Teil des Konzerts steuern alle Beteiligten Werke von Edmund Joliffe, Jean Sibelius und Karl Jenkins bei, in denen ganz unterschiedliche Musiwelten zusammenfinden.