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Verheddert im System: Laura Götz (links) und Maren Kraus suchen einen Ausweg.   Foto: Christian Seibel

"Faul & hässlich": Pforzheimer Schauspielerin Maren Kraus übt mit feministischem Kollektiv Kritik an Theaterszene

Pforzheim/Dinslaken. Wahnsinnig idealistisch, aber nicht sonderlich realistisch: „Mit der Vorstellung, Theater könne Utopien entwickeln, politische Vorschläge und Träume veräußern, neue Welten erschaffen, neue Bilder finden, bin ich oft auf die Schnauze gefallen“, sagt Maren Kraus. Häufig sei sie gegen Mauern gerannt, denn das Theater ist nach Ansicht der Schauspielerin häufig „langsam, verkrustet, konservativ und festgefahren“. Natürlich habe es auch Produktionen gegeben, mit denen sie zufrieden war, worin etwas diskutiert und gewagt wurde.

„Aber sehr oft sah ich mich in der Situation, wenig Mitbestimmungsrecht zu haben, nicht zu verstehen, warum

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