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Bettina Schönfelder (links) und Christine Müh stellen die neue gemeinsame Filmreihe vor, die mit dem Streifen „Dior und Ich“ morgen startet.   Recklies
Bettina Schönfelder (links) und Christine Müh stellen die neue gemeinsame Filmreihe vor, die mit dem Streifen „Dior und Ich“ morgen startet. Recklies
04.12.2015

Filmreihe „Kunst – Architektur – Design“ beginnt im Kommunalen Kino

Pforzheim. Bereits seit 2009 pflegen der Kunstverein Pforzheim und das Kommunale Kino mit der Filmreihe „Kunst – Architektur – Design“ eine Kooperation. „Dieser wollen wir nun einen neuen Anstrich geben“, sagt KoKi-Chefin Christine Müh, „auf einem neuen Sendeplatz.“ Heißt: Von Sonntag an wird es jeweils am ersten Sonntag im Monat eine Matinee mit einem Film aus dem Themenspektrum Kunst, Architektur und Design geben.

Ein zweites Mal wird dieser Film dann am Samstag darauf um 17 Uhr gezeigt.

„Wir wollen mit der Matinee gezielt Menschen ansprechen, die sich für diese Themen interessieren, aber abends vielleicht nicht mehr aus dem Haus gehen“, erklärt Bettina Schönfelder, Geschäftsführerin des Kunstvereins.

Zum Auftakt am Sonntag wird das Thema Modedesign im Fokus stehen. Gezeigt wird der Film „Dior und Ich“, der einen Blick hinter die Kulissen des Modehauses von Christian Dior und auf den neuen Chefdesigner Raf Simons wirft.

Großes Interesse bei Studenten

Bislang sei es dem Kommunalen Kino und dem Kunstverein bei der geneinsam organisierten Filmreihe nur bedingt gelungen, junge Designer ins KoKi Pforzheim zu locken. Mit dem erst 2014 gedrehten französischen Film scheinen Müh und Schönfelder aber sprichwörtlich ins Schwarze getroffen zu haben. So hat sich von der Hochschule bereits eine Gruppe von 60 Personen angemeldet – „die aber eine Sondervorstellung erhält“, so Christine Müh.

Den Organisatorinnen der Filmreihe war es von Anfang an wichtig, dass den Besuchern Abwechslung geboten wird. So erlaubt der zweite Film mit dem Titel „Scultura – Hand.Werk.Kunst“, der in der italienischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln am 3. Januar, 11 Uhr und am 9. Januar, 17 Uhr laufen wird, einen Einblick in die Kunst der Bronzegießerei. „Es ist ein sehr gelungener Dokumentarfilm“, sagt Müh.

In der Folge werden dann ein Porträt Peggy Guggenheims, die Filme „Goya. Visionen aus Fleisch und Blut“, „Den modernen Garten malen: Monet bis Matisse“ und „Renoir – Verachtet und verehrt“ laufen. Diese Filme böten sehr gelungene Einblicke in große Ausstellungen, die in London oder Philadelphia zu sehen waren.

Ralf Recklies

www.kommunales-kino-pforzheim.de