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Bunt und fröhlich geht es in der Operette „Die Blume von Hawaii“ zu.  Haymann
Bunt und fröhlich geht es in der Operette „Die Blume von Hawaii“ zu. Haymann
18.03.2016

Foxtrott in allen Lebenslagen: „Blume von Hawaii“ feiert Premiere

Pforzheim. „Die Blume von Hawaii“ – bei diesem Titel sehnt man sich nach Cocktails unter Palmen, serviert vor einem filmreifen Sonnenuntergang, während betörende Südseeschönheiten exotische Gesänge anstimmen. Was hier klingt wie eine Idylle aus dem Neckermann-Katalog, verwandelt sich im Theater Pforzheim in eine schillernde Operettenkulisse.

Liebe und Intrigen, schmachtende Walzerseligkeit und heißer Jazz bietet diese Operette im Überfluss. Sie entführt ihr Publikum in ein Paradies am Meeresstrand, in dem zur Jazzband gesungen und neben dem traditionellen Hula vor allen Dingen Foxtrott getanzt wird.

Tobias Leppert betreut als Dirigent die zweite Operettenproduktion dieser Saison. Er ist besonders von der musikalischen Vielfalt dieses Stückes fasziniert: „Die Walzer dieses Stücks stehen in bester Wiener Operettentradition. Daneben herrscht ein reizvoller Mix aus musikalischen Hawaii-Klischees, Jazz und amerikanischen Modetänzen, wie der Fox. Daneben gibt es große, opernhafte Finali. Abraham findet für jede Szene den richtigen Herzschlag, seine Musik geht zu herzen und in die Beine. Er bietet Foxtrott in allen Lebenslagen im Schlager- und im Opernformat.“

Musikalisch greift Leppert auf die originalen Instrumentationen Paul Abrahams von 1931 zurück. Den Dirigenten ist es ein zentrales Anliegen, sich dem Klangideal dieser Zeit anzunähern und der Operette einen jazzigen Sound zurückzugeben.