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Der Schmuckdesigner Andreas Reißer (links) fertigt einen Wasserspeier aus Sandstein, der auch Besuchern des Bildhauerworkshops gefällt. Foto: Recklies
Der Schmuckdesigner Andreas Reißer (links) fertigt einen Wasserspeier aus Sandstein, der auch Besuchern des Bildhauerworkshops gefällt. Foto: Recklies
11.07.2016

Freude am Stein – Bildhauerkurs in Neuenbürg

Neuenbürg. Ihrer Kreativität freien Lauf gelassen haben am Wochenende sieben Teilnehmer bei einem von dem Künstler Eckhard Bausch angebotenen Steinbildhauerkurs.

Drei der Teilnehmer waren Wiederholungstäter. „Es macht einfach riesigen Spaß“, so Franz Egle, der diesmal eine Schnecke aus einem gelben Sandsteinblock herausarbeitete. In der Zeit zwischen den inzwischen drei von Bausch auf Initiative des Fördervereins Schloss Neuenbürg angebotenen Kursen habe er nicht bildhauerisch gearbeitet, gesteht Egle. Dies, obwohl er sich sogar selbst Werkzeug für das Arbeiten am Stein angeschafft hat. „In der Gemeinschaft bei einem solchen Workshop macht es einfach mehr Spaß.“

Nicht anders geht es den Brüdern Marlon und Duncan Drollinger, die mit großer Begeisterung ihre Ideen in Sandstein umgesetzt haben. „Das ist ein toller Ausgleich zum sonstigen Alltag“, sagt Duncan Drollinger, der es – „obwohl ich es wirklich vorhatte“ – zwischen den alljährlich angebotenen und ausgebuchten Kursen nicht geschafft hat, im eigenen Garten Steine zu bearbeiten.

Mit harten Schlägen und dem von Eckhard Bausch gestellten Werkzeug haben die Teilnehmer – darunter mit Susanne Clauß diesmal nur eine Frau – schöne Objekte geschaffen. Während Clauß eine Vogeltränke aus dem Stein herstellte, in der sich das Wasser in einer Kuhle sowie einem schneckenförmigen Anhang sammeln soll, widmete sich der Schmuckdesigner Andreas Reißer der Fertigung eines Wasserspeiers. „Das ist eine ganz tolle Erfahrung“, so Reißer, der sonst in wesentlich geringeren Dimensionen arbeitet. Von dem, was die sieben Teilnehmer an den beiden Tagen umgesetzt haben, ist Eckhard Bausch angetan. „Es ist beachtlich, wie gut und schnell sie gearbeitet haben“, lobte er.