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Abstrakte Arbeit von Aleksandru Jakabházi aus Timisoara in Rumänien.
Abstrakte Arbeit von Aleksandru Jakabházi aus Timisoara in Rumänien.
Der polnische Künstler Rafal Urbanski hat das Bild „Hejter“ geschaffen – mit QR-Code auf der Zunge.  recklies
Der polnische Künstler Rafal Urbanski hat das Bild „Hejter“ geschaffen – mit QR-Code auf der Zunge. recklies
Von Adam Brejczak aus Kopenhagen stammt dieses Porträt.
Von Adam Brejczak aus Kopenhagen stammt dieses Porträt.
Eine Stadtlandschaft hat Mirek Antoniewiecz aus Breslau festgehalten.
Eine Stadtlandschaft hat Mirek Antoniewiecz aus Breslau festgehalten.
05.10.2015

Galerie Brötzinger Art zeigt Werke der Biennale aus Tschenstochau

Zum fünften Mal macht die im Zweijahresturnus in der Pforzheimer Partnerstadt Tschenstochau ausgetragene „International Biennal of Minature Art“ in der Galerie Brötzinger Art Station. „Es ist immer eine Ausstellung, die bei sehr vielen Besuchern gut ankommt“, sagt die Vereinsvorsitzende Andrea Schumacher, die die Schau am Freitagabend gemeinsam mit dem Gaude-Mater-Direktor Tadeusz Piersiak aus Tschenstochau, Susanne Schreck vom Pforzheimer Amt für Städtepartnerschaften und Philipp Wenzel von der Deutsch-Polnischen Gesellschaft eröffnet hat. „Die Leute schätzen an den Arbeiten, dass es immer sehr viel Interessantes zu entdecken gibt“, sagte Schumacher, die selbst immer wieder davon angetan ist, wie vielfältig die Präsentation der zum Wettbewerb angenommenen Arbeiten und insbesondere die der Preisträgerwerke ist.

Auf dem Weg nach Brüssel

279 Künstler aus 21 Nationen haben im vergangenen Jahr 783 kleinformatige Werke zur Biennale eingereicht. 267 der Arbeiten von 234 Künstlern wurden angenommen und für die Wanderausstellung zusammengestellt, die seit dem Auftakt in Tschenstochau bisher in sechs polnischen Städten zu sehen war und nach der Präsentation in Pforzheim nach Brüssel weiterreist.

Den Großen Preis der Biennale, gestiftet vom Oberbürgermeister der Stadt Tschenstochau, hat im vergangenen Jahr Elzbieta Radzikowska aus Polen gewonnen – mit ihrer drei Zeichnungen umfassenden Serie „A Mountain“. Auch mit den ersten, zweiten und dritten Preisen, die für Arbeiten in verschiedensten Techniken vergeben wurden, wurden polnische Künstler ausgezeichnet. Fünf der 13 Ehrenpreise gingen an Künstler aus Finnland, Dänemark, Litauen, Frankreich und der Türkei.

Unterschiedliche Techniken

Es ist die Vielfalt der Arbeiten, die die Ausstellung „Das kleine Format“ zu einer sehenswerten Schau macht. Fotografien und Drucke sind neben Zeichnungen und Malerei, Collagen und Arbeiten in Misch- oder Aquarelltechnik zu finden. So vielfältig wie die Techniken sind auch die Motive, die es zu entdecken gibt. Die Schau ist vor allem von Arbeiten in Schwarz-Weiß dominiert, zwischen denen unter anderem die bunten Werke von Isabel Easton aus Uruguay, Paul Cattelany aus Bolivien oder von Adam Brejczak aus Dänemark und Pawel Wojtak aus Polen in ihrer Vielfarbigkeit hervorstechen.

Beeindruckend an den Werken ist vor allem die feine Gestaltung, die den Betrachtern – unabhängig von der verwendeten Technik – viele Entdeckungen im künstlerischen Gestalten ermöglicht.