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Kultur-Staatsministerin Monika Grütters und US-Brigadegeneral Phillip S. Jolly in „Point Alpha“. Foto: Marth
Kultur-Staatsministerin Monika Grütters und US-Brigadegeneral Phillip S. Jolly in „Point Alpha“. Foto: Marth
18.08.2017

Gedenkstätte widmet sich Deutschen und ihren US-Besatzern

Rasdorf. Das Zusammenleben amerikanischer Soldaten und der deutschen Zivilbevölkerung während des Kalten Krieges dokumentiert eine neue Dauerausstellung in der Gedenkstätte „Point Alpha“ bei Rasdorf (Landkreis Fulda) an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze.

Unter dem Titel „Everyday Life“ stellt sie vor allem das Privatleben der Menschen in den Mittelpunkt. Die Schau zeigt auf fast 400 Objekten, wie sich US-Soldaten, die nach dem Zweiten Weltkrieg als Besatzer nach Deutschland kamen, und die deutsche Bevölkerung immer näherkamen. Dazu werden zahlreiche Geschichten von Freundschaften erzählt, etwa die von Karnevalsfreund Milton Gilbert, dem ersten Amerikaner in der Fuldaer Bütt. Im Zentrum der Ausstellung stehen auch Zeitzeugenberichte. Insgesamt 38 Deutsche und Amerikaner schildern an Multimedia-Stationen ihre Erinnerungen.

www.pointalpha.com