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Der 15-jährige Wladyslaw Prewszynski ist einer der begabtesten Schüler von Musikschulleiter und Pianist Christian Knebel.  Foto: Moritz 

Junge Talente an der Jugendmusikschule Neuenbürg: Zwei Lebensgeschichten – ein gemeinsames Schicksal

Neuenbürg. Die Geschichte beginnt mit Unheil. Aber dann wird sie so schön, dass man an ein Schicksal glauben möchte, das für alles Ausgleich und Trost bereit hält. Es ist die Geschichte von zwei jungen Menschen, die aus Syrien und der Ukraine als Fremde in dieses Land kamen. Die in verschiedenen Sprachen redeten und Deutsch nicht verstanden. Die hier die Musik entdeckten und sehr schnell in ihr den Weg zu einer neuen Heimat sahen. Die 18-jährige Ruhew Khalil und der 15-jährige Wladyslaw Prewszynski sind – in der Amtssprache – Migranten, die aus unterschiedlichen Gründen nach Deutschland kamen. Jetzt, nur einige Jahre später, richten sich aufmerksame Blicke aus einer ganz anderen Richtung auf das musikalische Duo. Die beiden überzeugten in der altersgemäßen Kategorie Kunstlied beim Landeswettbewerb von „Jugend musiziert“ eine begeisterte Jury und belegten mit ihrem coronakonform digital eingereichten Auftritt den ersten Platz. Den konnte Wladyslaw Prewszynski gleich noch ein zweites Mal verbuchen: Mit seinem Pop-Solovortrag „e-Bass“ setzte er sich gegen die Konkurrenz durch und wird demnächst beim Bundeswettbewerb antreten.

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