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Sitzt in Zeiten des Lockdowns häufig am Klavier, um seine künstlerischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln: Boris Ritter.  Foto: Moritz 

Kämpfer für die gemeinsame Sache: Musiker ruft Spenden-Aktion für freiberufliche Künstler ins Leben

Maulbronn. Die eine Seite ist die Finanzielle: Da hat Boris Ritter „extrem Glück“, wie er sagt. Im Vergleich zu anderen Künstlern kommt er glimpflich durch die Krise: „Ich wohne in der Bundesrepublik Deutschland und arbeite bei Stage Entertainment.“ Dort ist er festangestellter Musikalischer Leiter des Palladium Theaters. Doch da ist die andere, die künstlerische Seite: Am 12. März 2020 spielte das Ensemble das Musical „Ghost“. Es war Boris Ritters letzte Vorstellung im Stuttgarter SI-Zentrum. Er hatte so ein Bauchgefühl. „Ich bin runter vom Podium und habe meinen Kollegen gesagt: Das könnte das letzte Mal sein“, erinnert sich der Mann aus Maulbronn. In der Region kennen ihn viele von seinen Produktionen am Theater Pforzheim, an der Seite von Marshall & Alexander oder als kongenialen Piano-Partner des Mallets-Meisters Roland Härdtner.

Ritter hat in seinem Künstlerleben Tausende Shows gespielt und dirigiert, bis zuletzt fünf bis acht Mal pro Woche. Dann kam der Lockdown. Noch ein paar

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