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Karten für eine Vorpremiere "Dicke Mädchen" zu gewinnen.
Karten für eine Vorpremiere "Dicke Mädchen" zu gewinnen © Kommunales Kino
30.10.2012

Karten für eine Vorpremiere "Dicke Mädchen" zu gewinnen

Eine Woche vor dem offiziellen Filmstart stellen am Mittwoch, 7. November um 19 Uhr Regisseur Axel Ramisch und die Hauptdarsteller den Film »Dicke Mädchen« im Kommunalen Kino vor. PZ-news verlost fünf mal zwei Karten für die Vorpremiere.

Einfach Frage bis 5. November, 23 Uhr, per E-Mail beantworten und mit etwas Glück gewinnen: Mit welchem ungewöhnlichen Budget wurde der Film "Dicke Mädchen" produziert?

Der Spielfilm »Dicke Mädchen« wurde mit einem sensationellen Budget von 517,32 Euro gedreht - und ist dennoch ganz großes Kino, schon vor Bundesstart auf vielen Festivals bejubelt: Sven Ritter lebt mit seiner an Demenz erkrankten Mutter Edeltraut zusammen, teilt mit ihr das Leben, die Wohnung, sogar das Bett. Tagsüber arbeitet er in der Bank. Während Svens Arbeitszeit kommt Daniel in die Wohnung und passt auf Edeltraut auf, geht mit ihr zum Friseur, spazieren, einkaufen und hält die Wohnung in Schuss. Doch eines Tages macht Edeltraut sich allein aus dem Staub. Die beiden Männer gehen auf die Suche nach ihr. Doch was sie finden, ist nicht nur Edeltraut, sondern eine zarte Zuneigung zueinander, die das Leben der beiden gehörig durcheinander bringt.

 »Dicke Mädchen« entstand von der Idee zum fertigen Film in nur drei Monaten. Gedreht wurde der Film auf Grundlage eines Treatments, das die Reihenfolge und den Inhalt aller Szenen festgelegt hat, die Dialoge sind improvisiert. Um größtmöglichen spielerischen Freiraum zu schaffen und besondere Echtheit zu erzeugen, wurde bewusst auf Crew und Filmteam verzichtet und mit einer einfachen MiniDV Kamera gedreht. Ein wundervoll wilder und zugleich zärtlicher Film, voll von abwegigem Humor und magischen Momenten. Und lange wurde eine schwule Liebesgeschichte nicht mehr so unsexy und beiläufig erzählt wie diese.« (TAZ), »Dicke Mädchen“ ist in jeder Hinsicht eine Herausforderung für, eine Generalattacke auf die übliche Filmpraxis. Keine Fördergelder wurden beantragt, kein Drehbuch geschrieben, die Produktionsfirma einfach selbst gegründet. Aber Axel Ranisch und Heiko Pinkowski, einer seiner schwergewichtigen Darsteller, haben den Film ja selbst finanziert. Und wahres Guerilla-Kino kreiert. Man übt sich dabei nicht in falscher Bescheidenheit. Ihre Firma tauften sie selbstbewusst Sehr gute Filme, und auf deren Website stilisieren sie ihre ungewöhnliche Praxis zu einem Manifest, ein, natürlich, Sehr gutes Manifest. „Ein sehr guter Film hängt nicht vom Budget ab. Er entsteht in Freiheit, selbstbestimmt und unabhängig.« (Berliner Morgenpost)

DE 2011 | Regie: Axel Ranisch Ranisch | Mit: Heiko Pinkowski, Peter Trabner, Ruth Bickelhaupt, Paul Pinkowski | ab 12 Jahren | 76 Minuten