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Beim Videodreh auf dem Wallberg: Vanessa Kagel (Mitte) mit Marina und Simon.  Foto: Württemberger 

Knapp 40 Künstler bei „Coko“-Event in Pforzheim

Pforzheim. Etwa 5000 Besucher haben das erste, rein virtuelle „Coko“-Event im vergangenen Jahr gesehen. Die positiven Rückmeldungen, auch von Künstlern, haben Organisatorin Isabel Württemberger dazu motiviert, ein zweites auf die Beine zu stellen – diesmal hybrid: Man kann die gut vierstündige Veranstaltung an diesem Samstag, 18. September, von 19 Uhr an zu Hause beim YouTube-Stream auf www.coko-pforzheim.de anschauen, oder live beim gemütlichen Picknick-Kino vor einer zehn mal sechs Meter großen Leinwand auf dem Lohwiesenhof an der Würm-straße 68 (bei schlechtem Wetter als Autokino).

Der Vorverkauf läuft, eine Karte kostet 5 Euro. Sowohl vor Ort, als auch für zu Hause gibt es Care-Pakete.

Musik von Klassik bis Rock, Comedy, Tanz und Magie: Das Event bietet eine große Bandbreite. Die meisten der von Fernsehmoderator Florian Weber präsentierten, knapp 40 ehrenamtlich auftretenden Künstler, Musiker und Bands stammen aus dem Raum Pforzheim, aber auch aus ganz Baden-Württemberg. Einige stehen im 30-Minuten-Takt auf der Bühne, darunter Jörg Augenstein, Jonas Gavriil, No Bacon und KlangZart.

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MT Head, hier zu sehen David Leon, spielen im Gasometer. Foto: Württemberger

Von anderen gibt es Videos, etwa vom Südwestdeutschen Kammerorchester, Christoph Sonntag, Fools Garden, Dieter Huthmacher & Anne-Kathrin Lipps, Oliver Gimber, Luis Vicario und dem Maulbronner Kammerchor. Einige Beiträge hat Isabel Württemberger selbst gedreht, gemeinsam mit dem Videografen Stefan Pletscher. Da gibt es viele Pforzheimer Orte zu sehen: den Sparkassenturm, das EMMA-Kreativzentrum, den Gasometer, den ZOB bei Nacht und den Wallberg mit schönem Blick über die Stadt.

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Organisatorin Isabel Württemberger präsentiert ihr Plakat. Foto: Müller

Eines von Württembergers Zielen sei es, dass die Zuschauerinnen und Zuschauer im Lauf des Abends womöglich Künstler aus der Region entdecken, die ihnen bis dato unbekannt waren. „Viele sind überrascht, welche Vielfalt es hier gibt“, sagt die 32-jährige Rettungssanitäterin. Und genau diese Vielfalt wolle sie darstellen. Sie ist überzeugt: „Wenn man sich in dieser Stadt zusammentut, ist einiges möglich.“ Und sie wolle die Menschen vom Pandemie-Stress ablenken. Bei der virtuellen Premiere 2020 war dies der Hauptgedanke. So leitet sich der Name „Coko“ von coronakonform ab. Württembergers Vision: eine Trilogie. Fürs kommende Jahr sei sie bereits mit dem WSP in Gesprächen, sich einige Tage lang fürs Enzauenpark-Lichterfest zusammenzuschließen. Und dies dann nur live.

Infos auf www.coko-pforzheim.de

Michael Müller

Michael Müller

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