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Maximo Gonzalez ist beim Eurovision Song Contest in Israel dabei. Fotomontage: dpa/Meyer 

Kolumne „Unser Mann beim ESC“: 12 Punkte an Russland?

Heute schlage ich in Tel Aviv auf. Bevor ich aber von meinen ersten Erfahrungen in der israelischen Metropole berichte, gebe ich euch einen kurzen Rundumblick zum diesjährigen Wettbewerb.

Israel gewann im vorigen Jahr zum vierten Mal und brachte den ESC damit zum dritten Mal in den Nahen Osten. Neu ist, dass der Contest nicht in Jerusalem wie bisher stattfindet, sondern in Tel Aviv. Grund dafür: Das israelische Fernsehen schätzt die Küstenstadt als sicherer ein.

Dass Israel wie im Jahr 1978 den Sieg im eigenen Land holt, gilt laut Buchmacher als unwahrscheinlich. Ebenso wenig wie Deutschland. Schon eher haben die Niederlande, Italien, Schweden oder Russland eine Chance. Für den russischen Vertreter Sergy Lazarev könnte es aus Pforzheim viele Anrufe regnen. Lazarev war im Rahmen seiner Promo-Tour vor dem ESC in der Goldstadt zu Gast und kann auf eine große Pforzheimer Fangemeinde zählen (PZ berichtete).

Am Abend werde ich mich zur Arena in die Nordstadt begeben. Dort findet die Generalprobe zum zweiten Halbfinale statt. Dann wird man auch sehen, wie sich die großen Favoriten schlagen.