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Maximo Gonzalez ist beim ESC in Israel. Fotomontage: dpa/PZ/Meyer
Maximo Gonzalez ist beim ESC in Israel. Fotomontage: dpa/PZ/Meyer
15.05.2019

Kolumne „Unser Mann beim ESC“: Kurze „Festnahme“

Mir war bekannt, dass die Sicherheitskontrollen für die Einreise nach Israel streng sind. Man wird ausgefragt, durchsucht, kritisch gemustert. Als ich am Mittwoch bei der Passkontrolle zügig durchkam, dachte ich schon: Was bin ich für ein Glückspilz?

Wurden doch andere richtig ausgequetscht. Als ich jedoch in Richtung Ausgang ging, und mir ein unscheinbarer Israel plötzlich seine Polizeimarke zog, wusste ich, dass ich nicht so glimpflich davon komme.

Ich wurde „für kurze Zeit festgenommen“, so hieß es von der Flughafenpolizei. Meine Sachen wurden durchstöbert, umgeworfen, dabei hatte ich sie so gut zusammengefaltet. Am Ende durfte ich natürlich gehen, ich bin ja lediglich nach Tel Aviv gekommen, um über den ESC zu berichten.

Am Dienstag zogen zehn Teilnehmer aus dem ersten Halbfinale ins Finale am Samstag. Heute sind weitere zehn dran. Unter anderem hofft der in Pforzheim bekannte russische Sänger Sergey Lazarev auf ein Finalticket. Deutschland darf heute übrigens abstimmen. So und ich wurstel mich mal weiter durch den Pressebereich.