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PZ-Redaktionsmitglied Maximo Gonzalez ist beim Eurovision Song Contest in Israel dabei. Foto: dpa/Meyer

Kolumne „Unser Mann beim ESC“: Raketen im Hinterkopf

Wer es wie ich gewohnt ist ins EU-Ausland zu reisen, der hat vor seinem Trip nach Tel Aviv auf einmal unerwartete Hürden zu meistern. Auslandsversicherung, israelische SIM-Karte oder einen israelischen Steckdosen-Adapter. Alles aber kein Problem.

Etwas untypisch ist jedoch, dass man sich eine App auf das Handy lädt, die einen vor Raketenangriffen warnt. Im Vorfeld zum Eurovision Songcontest 2019 in Tel Aviv, lieferten sich Palästinenser und Israeli erneut einen Schlagabtausch. Ein mulmiges Gefühl machte sich sofort bei mir breit. Trotz der nun vereinbarten Waffenruhe bleibt die Gefahr eines Anschlags. Das werden wohl die meisten Besucher des ESC stets im Hinterkopf haben. Ich in jedem Fall.

Heute steht das erste von zwei Halbfinals an. Am Samstag findet das große ESC-Finale statt. Ich werde ab morgen live vor Ort vom Musik-Spektakel aus der israelischen Metropole berichten. Wie hat sich die Stadt auf das Großevent vorbereitet? Wie groß sind die Sicherheitsmaßnahmen? Werde ich dort tatsächlich das weltbeste Humus finden? Parallel zu meiner täglichen Kolumne werde ich auch auf den Snapchat- und Instagram Kanälen der PZ (Nutzername: pznews) berichten.