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Andy Hermes vom Irish Pub, die „Jam it!“-Gründer Niña Gilera und Stefan Kling sowie Michael Schmid und Robin Trawiel von Musik Schlaile (von links) freuen sich auf die Wohnzimmer-Atmosphäre der akustischen Sessions. Foto: Privat/Irish Pub
Andy Hermes vom Irish Pub, die „Jam it!“-Gründer Niña Gilera und Stefan Kling sowie Michael Schmid und Robin Trawiel von Musik Schlaile (von links) freuen sich auf die Wohnzimmer-Atmosphäre der akustischen Sessions. Foto: Privat/Irish Pub
Andy Hermes vom Irish Pub, die „Jam it!“-Gründer Niña Gilera und Stefan Kling sowie Michael Schmid und Robin Trawiel von Musik Schlaile (von links) freuen sich auf die Wohnzimmer-Atmosphäre der akustischen Sessions. Foto: Privat/Irish Pub
Andy Hermes vom Irish Pub, die „Jam it!“-Gründer Niña Gilera und Stefan Kling sowie Michael Schmid und Robin Trawiel von Musik Schlaile (von links) freuen sich auf die Wohnzimmer-Atmosphäre der akustischen Sessions. Foto: Privat/Irish Pub
09.05.2018

Konzertreihe „Jam it!“ startet am Samstagabend im Irish Pub ins fünfte Jahr

Pforzheim. Nach längerer Pause wollen die Macher der Konzertreihe „Jam it!“ im fünften Jahr ihres Bestehens wieder regelmäßig durchstarten. Los geht’s am Samstag von 19 Uhr an im Irish Pub an der Zehnthofstraße. Eine Fortsetzung ist spätestens für den Herbst geplant.

Es war ein Geistesblitz beim Feierabendbier: Die Pforzheimer Fotografin Niña Gilera saß im Jahr 2013 mit den Musikern Stefan Kling und Paul Hoffer zusammen. „Wir hatten vor uns hingeträumt und schließlich die Idee, eine Jam-Session zu organisieren“, erinnert sich Gilera. Als Sponsor der Instrumente und eines Teils der Beschallungsanlagen war das Musikhaus Schlaile schnell mit im Boot. Los ging es in der damaligen Prinzenbar im Bahnhofsgebäude.

„Wir wollen eine Plattform für Musiker aus der Region schaffen und die musikalische Seele der Stadt unterstützen, sie für Künstler attraktiver machen“, sagt Robin Trawiel von Musik Schlaile. Es gehe darum, jungen Leuten die Chance zu geben, sich zu präsentieren, auf andere Musiker zu treffen – auch um Netzwerke für neue Projekte bilden zu können.

Der Irish Pub, wo die Reihe inzwischen eine Heimat gefunden hat, nutzt „Jam it!“ zur Talentsuche: „Wir halten immer Ausschau nach Bands, die wir bei uns ins Programm integrieren können“, sagt Andy Hermes, der sich um das Buchen der Künstler kümmert. Feine, handgemachte Musik passe gut in den Pub. Und das Publikum sei sehr interessiert. „Die ungezwungene, familiäre Wohnzimmer-Atmosphäre, das enge Zusammensitzen ist ideal für solche Sessions. Das ist nicht so steril“, findet auch Gilera.

Bei „Jam it!“ sind alle Musiker eingeladen, die Zeit haben und spielen möchten. Wer letztlich kommt, das wissen die Organisatoren vorher selbst nicht so genau. Doch sei dieser Überraschungseffekt, der stete Wechsel der Teams, das Spannende. Musiker, die noch nie zusammen gespielt haben, müssen sich aufeinander einlassen. „Das ist Kommunikation über Musik, wie bei einer Poetry Slam“, sagt Gilera.

Bei den vorigen Sessions waren unter anderen Maximilian Abt (Quota), Daniel Martinez (Radiosoul), Till Trawiel, Sebastian Leininger, Tim Tittjung und Jascha Pfäfflin (MonoXside), Daniel Wetzel (Typ Hertz) und Rainer Neff (Pancakes) sowie Michael Leininger dabei, aber auch Violinisten oder Querflötisten. Worauf sie sich jeweils musikalisch festlegen, was dabei entsteht, sei unvorhersehbar – und gerade darin liege Reiz.