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In Corona-Zeiten wieder häufiger zu Hause beim Zeichnen zu finden: René Dantes begreift die Corona-Krise insgesamt als Chance.  Foto: Meyer 

Künstler René Dantes vermisst die Menschen – kommt aber recht gut durch die Krise

Pforzheim. Das Beste aus einer Situation machen, stets das Positive sehen – das sind Eigenschaften, mit denen der Bildhauer René Dantes wahrlich gesegnet ist. Und das, obwohl die Pandemie seit der Art Karlsruhe im Februar seine komplette Jahresplanung über den Haufen geworfen hat. Eine Ausstellung in einem Hattinger Museum – verschoben bis ins Jahr 2025. Messeauftritte wie diesen Monat auf der „Fine Art“ in Köln fielen ebenso aus wie Dantes-Schauen in verschiedenen Galerien. Fünf vertreten den Pforzheimer Künstler derzeit. „Da hat jede Galerie auf ihre Art mit Umsatzrückgängen zu kämpfen“, sagt Dantes. „Lustig ist anders.“ In diesem Jahr falle viel Laufkundschaft weg, Kaufinteressenten bei Laune zu halten sei ein täglicher Balance-Akt. „Wir verkaufen eben keine Fahrräder, sondern ein Lebensgefühl“, sagt der 58-Jährige.

Genau hier fehlen in Corona-Zeiten die Perspektiven, die auch für Künstler so wichtige Planungssicherheit bis

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