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Eigenes Universum, das vor sich hin wabert: Peter Piek. Fotos: Moritz
Eigenes Universum, das vor sich hin wabert: Peter Piek. Fotos: Moritz
Beuys-artige Szenerie beim Aufbau der Ausstellung im LAF.
Beuys-artige Szenerie beim Aufbau der Ausstellung im LAF.
Da steckt Musik drin: kleinformatige Arbeiten des Leipziger Künstlers.
Da steckt Musik drin: kleinformatige Arbeiten des Leipziger Künstlers.
14.06.2019

Kunst für Auge und Ohr: Peter Piek verknüpft Malerei mit Musik

Pforzheim. Musik und Malerei, bei Peter Piek beeinflusst sich beides gegenseitig. „In dem großen Feld dazwischen versuche ich, ein eigenes Werk zu schaffen“, beschreibt der Leipziger Künstler seine Arbeit. Er ergründet dieses nicht benennbare Existenzielle zwischen den beiden Sinneskoordinaten.

Das präsentiert Piek ab Samstag im Projektraum „LAF – Leerstand als Freiraum“ an der Östlichen 7. Vernissage ist um 18 Uhr. Das Multitalent wird dabei auch ein paar eigene Titel spielen: Singer/Songwriter-Nummern, die er mit elektronischen Sounds untermalt. Dabei begleitet er sich an der Gitarre.

Von der Richtung befreit

Die Ausstellung „The Time Traveling“ ist bis Sonntag, 30. Juni, zu sehen: freitags bis sonntags von 16 bis 20 Uhr. Sie gibt einen Überblick über Pieks Werke der vergangenen 20 Jahre. Zunächst waren sie eckig, dann rund, ohne Anfang, ohne Ende, um heute bei freien, organischen Formen anzukommen. „Das hat sich ganz langsam entwickelt, jede Phase dauerte zwischen fünf und zehn Jahren“, sagt er. Einige Kleinformate sind auf Reisen entstanden.

Malte er früher noch Analogien zu Musikelementen, so versucht er, seine neueren Arbeiten „von der Richtung zu befreien“ und nicht mehr festzulegen, was oben und unten, rechts oder links ist. „Ich schaffe ein eigenes Universum, das vor sich hin wabert.“

Mehr lesen Sie am Freitag, 14. Juni 2019, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.