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Maulbronns Bürgermeister Andreas Felchle (links) und das Sammlerehepaar Manfred und Jutta Heinrich hoffen, dass die neuen Werke viel Publikumszuspruch erfahren werden. Foto: Lutz
Zu den bedeutendsten Kunstwerken der Sammlung zählt das Bild „Durch die Umerziehung der Vögel“ von Hans-Hendrik Grimmling (links). Foto: Lutz
21.09.2017

Kunstsammlung Heinrich in Maulbronn zeigt neue Bilder

Maulbronn. Geboten wird eine einmalige Schau von Künstlern aus Zeiten des geteilten Berlins.

Es gibt Leidenschaften, die verblassen nie. Manchen ereilen sie früh, manchen spät, manchen begleiten sie ein Leben lang. Manfred Heinrich war ein junger Mann, als ihn die Begeisterung für Kunst packte. Und auch heute noch, im Alter von 77 Jahren, ist sie ausgeprägt wie eh und je. Fünf Jahre ist es mittlerweile her, dass Heinrich gemeinsam mit seiner Ehefrau Jutta die gemeinsame Kunstsammlung in Form einer Stiftung der Stadt Maulbronn vermacht hat.

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Vor einigen Monaten hat sich Heinrich dazu entschieden, einen weiteren Teil der Werke für das Publikum zugänglich zu machen. 120 Arbeiten umfasst die derzeitige Hängung, die immer sonntags von 13.30 bis 17 Uhr zu sehen ist. „Es war uns wichtig, zwei Schwerpunkte zu setzen“, erklärt Heinrich. Das sei zum einen die Beschäftigung mit der Künstlerszene aus Ost- und Westberlin in den 1980er Jahren – zum anderen war es den Sammlern wichtig, im Vergleich zur ersten Hängung mehr farbenfrohe Bilder zu zeigen.

„Womöglich haben wir das Publikum in den ersten Jahren überfordert“, sagt Heinrich, der sich wünscht, dass seine Sammlung nun auch in der Breite jene Wertschätzung erfährt, die sie unter Kennern längst innehat.

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