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08.09.2017

Man spricht chinesisch – internationales Medienkunstprojekt mit ZKM

Karlsruhe. Eine Art deutsch-chinesisches Joint-Venture in der Medienkunst ist in Karlsruhe zu besichtigen. Das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) will mit dem chinesischen Bauunternehmer Chai Zhikun aus Peking eine internationale Sammlung von Medienkunst aufbauen.

„Globalisierung bedeutet, dass Europa nicht mehr das Zentrum der Welt bildet“, sagte ZKM-Vorstand Peter Weibel. Mit der neuen Partnerschaft will das ZKM seine Handlungsfähigkeit als sammelnde Institution stärken. Das ZKM steuert sein Know-how mit einer der größten europäischen Medienkunstsammlungen bei, die chinesische New Media Arts Foundation bezahlt den Ankauf neuer Kunstwerke. Einen Vorgeschmack auf die Zusammenarbeit bekommen ZKM-Besucher von Samstag an in den Ausstellungen „The Art of Immersion“ (bis 28. Januar 2018) und „Datumsoria: The Return of the Real“ (bis 18. März 2018). Die Schauen mit 19 Installationen chinesischer und westlicher Künstler wurden mit Hilfe der Stiftung realisiert. Zu sehen sind unter anderem Werke von Liu Xiaodong, Yan Lei, Wang Yuyang sowie Laurent Grasso, Ralf Baecker und Carsten Nicolai.