nach oben
Tausende Besucher kommen jährlich ins Open-Air-Kino im Innenhof des Kulturhauses Osterfeld. Foto: Reinhardt
Tausende Besucher kommen jährlich ins Open-Air-Kino im Innenhof des Kulturhauses Osterfeld. Foto: Reinhardt
Sie sorgen für die Film-Mischung im Innenhof: Timo Gerstel, Maria Ochs (beide Kulturhaus Osterfeld) und Christine Müh (Kommunales Kino, rechts). Foto: Thomas Meyer
Sie sorgen für die Film-Mischung im Innenhof: Timo Gerstel, Maria Ochs (beide Kulturhaus Osterfeld) und Christine Müh (Kommunales Kino, rechts). Foto: Thomas Meyer
03.08.2017

Mit Schweizer Top-Komödie startet das Pforzheimer Open-Air-Kino im Osterfeld

Pforzheim. Dem Zauber einer lauen Sommernacht im Innenhof des Kulturhauses Osterfeld kann sich wohl kaum jemand entziehen. Das Open-Air-Kino des Kommunalen Kinos ist nach 22 Jahren eine feste Größe im kulturellen Sommerangebot der Stadt. Draußen haben knapp 1000 Gäste Platz. Regencapes, Decken und Sitzkissen sorgen für Komfort. Für den Regenfall gibt es im großen Saal 350 Sitzplätze.

Dieses Jahr startet der Film-Reigen in Medienpartnerschaft mit der „Pforzheimer Zeitung“ am Donnerstag, 3. August, um 21.30 Uhr mit der genialen Schweizer Komödie „Die göttliche Ordnung“. Zum Bundesstart ist Regisseurin Petra Volpe anwesend. Im Film geht es um die junge Hausfrau und Mutter Nora, die 1971 mit ihrem Mann und zwei Söhnen in einem Schweizer Dorf lebt. Der Dorf- und Familienfrieden gerät jedoch gehörig ins Wanken, als es um das Wahlrecht geht.

Den Abschluss bildet traditionell der Kultfilm „Rocky Horror Picture Show“ am Samstag, 2. September, um 20.30 Uhr. Die Stage Group „Another Planet“ spielt die Szenen wieder synchron unter der Leinwand mit. Zwischen diesen beiden Highlights liegen Abende mit Dramen wie „Toni Erdmann“, mit dem Regisseurin Maren Ade vergeblich auf einen Oscar hoffte. Oder auch die Komödie „Wilkommen bei den Hartmanns“. Der Regisseur Simon Verhoeven widmet sich dabei der Familie Hartmann, deren Probleme eskalieren, als Mutter Angelika beschließt, einen Flüchtling aufzunehmen. Oder der diesjährige Oscar-Gewinner, das zauberhafte Musical „La La land“. Das Team des akteullen Tatorts Calw „Der Seher“ bringt erstmals Lokalkolorit unter die Openair-Zuschauer. Mit dem Film „Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt“ präsentiert das Paar Patrick und Gwen ihre dokumentarische Reise um die Welt – ganz ohne Flug. Der Film habe in Freiburg binnen weniger Wochen 20.000 Besucher angelockt und inzwischen einen bundesweiten Verleih gefunden, sagt Müh.

An den Wochenenden soll die Zeit ab dem Einlass (60 Minuten vor Beginn des Films) für musikalische Einlagen regionaler Künstler genutzt werden, erklärt Maria Ochs, Geschäftsführerin des Kulturhauses Osterfeld.

Der Eintritt kostet im Vorverkauf 7,70 Euro und an der Abendkasse 8,50 Euro. Der Vorverkauf findet im Kartenbüro im Kulturhaus Osterfeld, Osterfeldstraße 12, dienstags bis samstags 14 bis 18 Uhr und im Kommunalen Kino am Schloßberg 20 zu Kassen- öffnungszeiten und zusätzlich donnerstags 10 bis 13 Uhr statt. Das Programm und die Tickets finden sich unter: www.openairkino-pforzheim.de

Das ist die erste Woche im Open-Air-Kino im Osterfeld:

Am Donnerstag, 3. August, 21.30 Uhr steht „Die göttliche Ordnung“ im Beisein von Regisseurin und Hauptdarstellerin auf dem Programm. Am Freitag, 4. August, 21.30 Uhr folgt „Ein Dorf sieht schwarz“ mit „Arabo“ im musikalischen Vorprogramm und „Vier gegen die Bank“ mit vorausgehender Musik von Chris Balog steht am Samstag, 5. August, 21.30 Uhr auf dem Programm.

In der nächsten Woche laufen an:

„Schweinskopf al Dente“ am Mittwoch, 9. August, 21.15 Uhr, „Bob der Streuner“ am Donnerstag, 10. August, 21.15 Uhr und „Monsieur Pierre geht online“ am Freitag, 11. August, 21.15 Uhr.