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Brillierte durch glanzvolle Höhepunkte und lyrische Momente: Alexej Gorlatch. Dabei herrschte atemlose Stille im Saal.  Foto: G. Meyer 

Mit erschütternder Emotionalität - Auftaktkonzert des Schwarzwald Musikfestivals

Bad Wildbad. Ein Werk stand zweifellos im Mittelpunkt: das Klavierkonzert Nr. 2, B-Dur, op. 19, von Ludwig van Beethoven. Das Schwarzwald Musikfestival setzte in Medienpartnerschaft mit der PZ in seiner Bad Wildbader Eröffnung seinen Beethoven-Zyklus fort, schlug in der Trinkhalle aber gleichzeitig einen musikalischen Bogen mit einer Uraufführung des Baden-Badener Komponisten Fabian Joosten und Antonin Dvoraks Symphonie „Aus der neuen Welt“. Da strahlte orchestraler und pianistischer Spielkultur-Hochglanz auf, und Alexej Gorlatch am Flügel vereinte in seiner Beethoven-Interpretation Virtuosität und Leichtigkeit mit erschütternder Emotionalität.

Es war nicht allein die mühelose technische Perfektion, mit der Gorlatch das Publikum in seinen Bann zog. Begleitet von der Philharmonie Baden-Baden – vom Dirigenten Mark Mast behutsam in die emotionale Beethoven-Version und den Dialog mit dem Solopart eingebunden –

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