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Lesen oder in Bilderbüchern blättern macht Spaß – egal in welchem Alter. Foto: Grubitzsch
Lesen oder in Bilderbüchern blättern macht Spaß – egal in welchem Alter. Foto: Grubitzsch
24.07.2015

Mit guten Büchern in die Ferien

Pforzheim. Man nehme ein altes Zelt, ein gruseliges Gespenst, ein Stückchen Apfelpizza – und fertig ist der perfekte Sommer. All diese Sachen kommen in diesen Ferienbüchern für Kinder und Jugendliche vor.

Juhu, Ferien! Tim schleudert den Schulranzen weg und freut sich auf den Zelturlaub. Das heißt: Auf der Luftmatratze schlafen, angeln, Lagerfeuer, Muschelketten basteln – und Schnuff wiedersehen, den Hund vom Zeltplatz. Doch dann weht der Wind das Zelt von Tims Familie weg. Im Bilderbuch „Endlich wieder zelten!“ gibt es jede Menge zu gucken (Philip Waechter, Beltz & Gelberg Verlag, 29 Seiten, 12,95 Euro, ab vier Jahren).

Fischsuppe und Gespenster

Wiesen, Felder, Schafe und das Meer. Sonst nichts. Gibt es etwas Langweiligeres? Die Geschwister Emma und Tobi wären viel lieber nach Italien gefahren oder in die Türkei geflogen. Drei Wochen Urlaub an der Nordsee können ja nur öde werden... Allerdings haben sie nicht damit gerechnet, dass ihre Großtante Gesine so viele schaurige Geschichten zu erzählen weiß.

„Ferien in Beekbüll“ ist schön gruselig, aber auch lustig. Beim Lesen glaubt man fast, Seeluft zu schnuppern (Ingrid Uebe/ Cathy Ionescu, Ravensburger Verlag, 128 Seiten, 9,99 Euro, ab acht Jahren).

Alles dreht sich um Äpfel

Apfelbäume ohne Ende, ein eigener Badeteich und ein verwilderter Garten. Die zehnjährige Julie kann sich nichts Besseres vorstellen, als Ferien auf dem Gut ihrer beiden Tanten. Tagsüber darf sie selbst gekochtes Apfel-Gelee kosten und abends lauscht sie Geschichten. Aber wieso sitzen in Julies Lieblingsbaum, dem ältesten Apfelbaum der Gegend, dieses Jahr fremde Kinder? Zuerst ist Julie richtig sauer. Doch dann freundet sie sich mit Tom, Lina und Anna an. Einmal finden sie ein verrostetes Metallkästchen, das ein großes Rätsel birgt ... Am Ende von „Apfelsommer“ stehen tolle Rezepte. Zum Beispiel von Apfelpizza oder Apfel-Möhren-Suppe (Kirsten John/Eva Schöffmann-Davidov: cbj Verlag, 224 Seiten, 12,99 Euro, ab acht Jahren).

Binny lebt am Meer

Die elfjährige Binny hat vor drei Jahren ihren Vater verloren. Die Zeit nach seinem Tod war hart. Weil kein Geld mehr da war, musste sie auch ihren geliebten Hund Max weggeben. Doch nun steht ein Umzug ans Meer an. Tante Violet hat ihnen nämlich ein altes Haus vererbt. Binny lernt den Jungen Garett kennen. Doch der will anscheinend nicht mir ihr befreundet sein. Doch ausgerechnet Garett wird ihr später helfen, ihren Hund zurückzubekommen.

Beim Lesen von „Binny“ fühlt man sich ein bisschen wie verzaubert. Binnys kleiner Bruder läuft in einem Neopren-Anzug herum und begrüßt jeden mit: „Hallo, nicht küssen!“ (Hilary McKay: Binny, Aladin Verlag, 288 Seiten, 12,90 Euro, ab zehn Jahren).

Keinen Tag Langeweile

Egal, ob man zu Hause bleibt oder unterwegs ist, im Buch „Ferien zum Selbermachen“ gibt es Ideen für einen unvergesslichen Sommer. Das Mitmach-Tagebuch enthält 42 Ideen und viele Seiten zum Eintragen und Ankreuzen (Silke Schmidt, Dtv junior Verlag, 176 Seiten, 8,95 Euro, ab zehn Jahren).