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Theaterspaß für die ganze Familie: In 15 Episoden erzählen die Volksschauspiele das wahre Leben des „Lügenbarons“. Foto: Wessbecher
Theaterspaß für die ganze Familie: In 15 Episoden erzählen die Volksschauspiele das wahre Leben des „Lügenbarons“. Foto: Wessbecher
04.07.2019

„Münchhausen“ feiert Premiere auf der Freilichtbühne Ötigheim

Ötigheim. Vom Ritt auf der Kanonenkugel bis zur Rettung der italienischen Prinzessin: Die Großproduktion „Münchhausen“ bringt 15 Geschichten des berühmten Lügenbarons auf die Freilichtbühne der Volksschauspiele in Ötigheim bei Rastatt. „Münchhausen“, der Lügenbaron (gespielt von Sebastian Creutz), tourt durch Raum und Zeit.

Die Geschichten beginnen im Heute (2019) auf Schloss Bodenwerder, auch „Schloss Münchhausen“ genannt. Es ist ein früheres Herrenhaus in Bodenwerder in Niedersachsen, das von 1603 bis 1609 erbaut wurde – das Geburtshaus des als Lügenbaron bekannt gewordenen Hieronymus von Münchhausen. Die 15 Lügengeschichten der opulenten Inszenierung von Brecht-Enkelin Johanna Schall erstrecken sich über das Leben in Schloss Bodenwerder heute und spannen den Bogen zu den Geschehnissen anno 1750. Es geht weiter über die Episoden „Auf der Straße nach und in Braunschweig“, „Ritt auf der Kanonenkugel“, „auf dem Weg nach Russland“, „Jahrmarkt an der Newa“, „Geschichten im Zarenschloss in Petersburg“, „Russisch-Osmanischen Krieg auf der Krim“, „im Sultanspalast Konstantinopel“, „Rettung der italienischen Prinzessin“, „auf offener See“, bis „auf den Mond“ und „wieder zurück ins Heute, zum Schloss Bodenwerder.

Man sollte das hautnah erleben: Der Kostümaufwand sprengt alle bisher in Ötigheim dagewesenen Dimensionen. Ein sprechendes Pferd, Eselkarren, Musik, Tanz, Reiterei, Soldaten in alten Uniformen und Massenszenen. Pyrotechnik und zahlreiche Spezialeffekte entführen die Zuschauer in die abenteuerliche Welt des tollkühnen Lügenbaron Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen und seine listigen Streiche und Lügengeschichten.