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Neuer Führer des Schmuckmuseums
Neuer Führer des Schmuckmuseums
28.10.2015

Museumsführer neu aufgelegt: Neuerwerbungen im Bild

Pforzheim. Der Museumsführer des Schmuckmuseums ist in einer zweiten, komplett überarbeiteten Auflage beim Verlag Arnoldsche Art Publishers erschienen. Insbesondere wurde der Band um Abbildungen von Schmuckstücken erweitert, die das Museum seither neu erworben hat.

Der Museumsführer stellt die Sammlung mit ihren Originalen aus fünf Jahrtausenden vor. Schwerpunkte liegen auf Kleinodien der griechischen und etruskischen Antike, der Renaissance, des Barock, des Jugendstils und der einzigartigen Kollektion moderner Schmuckkunst ab 1960. Zwei weitere als Dauerleihgaben gezeigte Sammlungen ergänzen den Bestand – die Sammlung ethnografischen Schmucks von Eva und Peter Herion und die Taschenuhrensammlung Phi-lipp Weber aus dem Besitz der Sparkasse Pforzheim Calw.

Die erste Auflage des handlichen Führers war 2006 zur Wiedereröffnung des Schmuckmuseums erschienen. Die Museumsauflage betrug 3000 Stück. Schon dieser Führer war zweisprachig in Deutsch und Englisch. Eine zusätzliche Version in Französisch, so das Schmuckmuseum, sei zwar wünschenwert, angesichts der zu erwartenden relativ niedrigen Verkaufszahlen finanziell eher schwierig und daher momentan nicht in Planung.

„Ein Anlass für die Neuauflage war, dass die 2006 erschienene nahezu ausverkauft war“, schildert Schmuckmuseumsleiterin Cornelie Holzach. Seither habe sich die Sammlung um Stücke aus allen Epochen erweitert: „Das auch im Museumsführer abzubilden, war uns wichtig“, erläutert die Schmuckfachfrau. ism