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Kiala Kanzi ist die erste Künstlerin, die im neuen „Elaborat“ am Bahnhofsplatz 2 ausstellt. Vernissage der Studentin im Studiengang Schmuck ist am Freitag ab 17.30 Uhr. Foto: Meyer
Kiala Kanzi ist die erste Künstlerin, die im neuen „Elaborat“ am Bahnhofsplatz 2 ausstellt. Vernissage der Studentin im Studiengang Schmuck ist am Freitag ab 17.30 Uhr. Foto: Meyer
09.02.2018

Neuer Raum für Musik und Kunst: „Elaborat“ eröffnet am Bahnhofsplatz

Pforzheim. Ums musikalische Experimentieren, ums Zuhören, Platten-Auflegen und den Austausch in einer Wohnzimmer-Atmosphäre geht es im Raum des neuen, gleichnamigen Kollektivs „Elaborat“ am Pforzheimer Bahnhofsplatz.

In Kooperation mit der angrenzenden Café- und Club-Institution „Ozon“ wollen die fünf Pforzheimer Firat Yildiz, Jochen Gläser, Lina Pittner, Johannes Mall und Burak Erdogan die Stadt, neben Projekten wie LAF und dem Pop-up-Store, mit einem weiteren Raum für Zwischennutzung bereichern, etwa acht Wochen lang. Am Samstag und Sonntag ist von 13 bis 22 Uhr geöffnet. Alle weiteren Termine werden auf der „Elaborat“-Facebook-Seite angekündigt.

Auch für Kunst sind die „Elaboranten“ offen. Bereits am Freitag ab 17.30 Uhr stellt Kiala Kanzi aus: Skulpturen, kleine Analog-Fotografien, Zeichnungen und ein Video. Es zeigt einen Tanz, im Wald bei Bad Liebenzell mit einer Drohne gefilmt. Sie habe eine weibliche Art, sich auszudrücken. „Meine Wurzeln in Kamerun und Syrien fließen in die Arbeiten mit ein“, sagt die 23-Jährige, die in Pforzheim Schmuck studiert und in keine Schublade passen will. Titel der Ausstellung: "Still untitled".

Sonntags soll das „Elaborat“ künftig unter dem Label „Sense“ Plattform für freie Wohnzimmer-Sessions sein. Den Anfang macht Kiala Kanzis Vater – eine echte Jazz-Größe: Biboul Darouiche ist Percussionist bei Klaus Doldingers Passport, er spielte unter anderem für Al Di Meola, Roy Ayers und Kurtis Blow. Das Konzert startet am Sonntag um 18.30 Uhr.