nach oben
05.04.2013

Orangerie der Kunsthalle Karlsruhe nach sechsmonatiger Umbauphase wieder von Samstag, 13. April, geöffnet

Da sag‘ noch einer, Künstler hätten kein Mitgefühl mit ihrem Modell. Das Gegenteil hat Vroni Schwegler bewiesen. Die Künstlerin bestattete ihr tierisches Modell neben dem Eingang der Orangerie, nachdem sie ihre Wandzeichnung im umgebauten Foyer fertiggestellt hatte. Zuvor hatte ihr der Barsch bei der Wandzeichnung „Der Fisch. 1. Februar bis 30. März“ tierischen Beistand geleistet.

Bildergalerie: Aktuelle Ausstellung: «LEIKO IKEMURA»

Bildergalerie: Aktuelle Ausstellung: «BOYS ’N’ GIRLS»

Das Kunstwerk ist eines der Neuerwerbungen, die die Kunsthalle Karlsruhe für die Wiedereröffnung der Orangerie erworben hat. Außerdem hat die Kunsthalle die Arbeit „Kleeblume“ des ehemaligen Karlsruher Akademieprofessors Peter Dreher gekauft, Die Auseinandersetzung mit einem einzigen Motiv, das über längeren Zeitraum hinweg beobachtet und in seiner materiellen Veränderung erfasst wird, verbindet diese beiden Arbeiten.

Von Samstag, 13. April, sind die Werke der „Klassischen Moderne“ der Kunsthalle nach einer sechsmonatigen Umbauphase zirka 100 Werke auf einer Ausstellungsfläche von rund 1000 Quadratmetern zu bestaunen. Das Gebäude wurde umgestaltet, um den Besuchern mehr Service bieten zu können. So sei durch die Rückverlegung des Eingangs der Weg zwischen dem Hauptgebäude und der Orangerie verkürzt worden, erläutert Sprecherin Alexandra Hahn.

Die Besucher erwarten Werke von Paul Cézanne bis Robert Delaunay, von Ernst Ludwig Kirchner bis Max Beckmann, über Sigmar Polke bis Gerhard Richter. Neben den Sammlungsbeständen zur Kunst der „Neuen Sachlichkeit“ werde erstmals seit langem eine größere Anzahl von Werken der deutschen Nachkriegszeit gezeigt.

Leserkommentare (0)