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Sir Simon Rattle
Sir Simon Rattle
16.02.2016

Osterfestspiele: „Tristan und Isolde“ zwischen Oper und Film

Baden-Baden. Spannende Zeiten für die Osterfestspiele Baden-Baden: „Tristan und Isolde“ wird neu inszeniert, und die Vertragsverlängerungen mit den Berliner Philharmonikern stehen an. Intendant Mölich-Zebhauser hat eine langfristige Zusammenarbeit fest im Blick – über den geplanten Dirigentenwechsel hinaus.

Für die Osterfestspiele vom 19. bis 28. März stehen zwei Neuinszenierungen auf dem Programm. Mit „Tristan und Isolde“ kehre nach der Aufführung im Jahr 2007 eines der großen Musikdramen Richard Wagners zurück in die Kurstadt. Die Interpretation von Mariusz Trelinski, dirigiert von Rattle, sei ein Grenzgang zwischen Oper und Film. „Mariusz besitzt große poetische und visuelle Vorstellungskraft“, sagte Rattle. Er werde versuchen, die Oper mit einer gewissen Leichtigkeit zu dirigieren. „Der Gedanke, dass alles fließt, ist sehr wichtig“, sagte Rattle. Als zweite Neuinszenierung kommt die Oper „Il mondo della luna“ (Die Welt auf dem Monde) von Joseph Haydn auf die Bühne; außerdem werden vom rund 20 Konzerte gespielt. Erstmals zu Gast im Festspielhaus ist der Weltklasse-Cellist Yo Yo Ma. Beethovens 9. Sinfonie wird ebenfalls aufgeführt, dirigiert von Rattle, der während der Festspiele achtmal am Pult steht.

Im kommenden Jahr soll Puccinis Oper „Tosca“ gezeigt werden. Das Stück sei eine der populärsten, zugleich aber eine der kniffeligsten Opern aller Zeiten, sagte Rattle.