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Die Pforzheimer Autorin Irmentraud Kiefer schrieb ihren ersten Roman: "Der Fremde Pilgrim".
Die Pforzheimer Autorin Irmentraud Kiefer schrieb ihren ersten Roman: "Der Fremde Pilgrim".
29.01.2016

Pforzheimer Autorin Irmentraud Kiefers erster Roman „Der fremde Pilgrim“

Pforzheim. Er war ein neugieriger Fischerjunge aus der orientalischen Hafenstadt Akkon, ehe der Krieg ihn entwurzelte. Gamals Leben hängt am seidenen Faden, als einer der Eroberer ihn dem Tod entreißt und mitnimmt auf seine staufische Burg.

Über das Fremdsein in einer unbekannten Welt hilft ihm die Tochter des Ritters hinweg. „Und so bin ich in ihren Ländern ein Pilgrimm geworden“, sagt Gamal im Rückblick. „Der fremde Pilgrim“ ist der Titel des ersten historischen Romans der Pforzheimer Autorin Irmentraud Kiefer. Die Handlung lässt den Leser ins zwölfte Jahrhundert eintauchen, als die Kreuzfahrer glaubten, das von ihren eroberte heilige Grab verteidigen zu müssen.

Die Beschäftigung mit der Geschichte hat die Journalistin immer schon fasziniert. Und so stöbert sie gerne in Archiven, findet auf Reisen Anregungen für ihre Themen. Zur Fabulierlust kommt Neugier auf das, was Menschen in allen Epochen antreibt. Die Hauptfiguren des Romans sind – bis auf die historisch bekannten Personen – frei erfunden. „Aber das Handlungsgerüst muss der Realität entsprechen“, sagt die Autorin. Deshalb hat Kiefer lange und gewissenhaft recherchiert. Neben den Veröffentlichungen von Erzählungen und Gedichten ist dies ihr erster Roman. „Eigentlich wollte ich immer Romane schreiben. Doch das kostet Zeit, und die war nie ausreichend vorhanden“, schildert sie. Doch nun ist diese Geschichte aus einer fernen Zeit 300 spannende Seiten lang geworden und im Buchhandel erhältlich. pm