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Michael (rechts) und Nicolas Geiger in Saal 1 des Rex-Kinos. Um die Cineplex- und Rex-Kinos von Null auf Hundert hochzufahren benötige er gut eine Woche, sagt Pforzheims Kino Inhaber Michael Geiger. Archiv foto: Moritz 

Pforzheimer Kino-Betreiber kann sich kurzfristige Öffnung nur schwer vorstellen

Pforzheim. Das klingt gar nicht gut für alle Kinofans und Kinobetreiber: Teil-Lockdown bis 10. Januar verlängert, Berlinale wahrscheinlich abgesagt, Filmverleiher, die immer weniger Lust haben, ihre neuen Streifen auch flott auf die große Leinwand zu bringen. So kündigten Warner Bros. beispielsweise am Freitag an, 2021 ihre Filme zeitgleich im Kino und per Streaming herausbringen. Wegen der Coronavirus-Pandemie wolle man im kommenden Jahr diese neue Vermarktungsstrategie einführen, gab das Hollywood-Studio bekannt. Nach diesem Model sollen 17 Filme, darunter „Godzilla vs. Kong“, „The Suicide Squad“, „Dune“ und „Matrix 4“, in den USA gleichzeitig mit dem Kinostart auch beim Streamingdienst HBO Max des Medienkonzerns Warner Media erscheinen. Normalerweise haben Kinobetreiber die Chance, die Blockbuster wenigsten einige Wochen lang in ihren Sälen zu zeigen, ehe sie privat abgerufen werden können. Eine Entwicklung, die ihnen zu Recht Sorge bereitet. Dazu kommt die Ungewissheit: „Wann dürfen wir wieder und für wie lange öffnen?“, fragt sich auch Pforzheims Kino-Inhaber Michael Geiger.

Denn von heute auf morgen einfach wieder die Türen

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