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eine sommernacht © Haymann
15.09.2011

Premiere von „Eine Sommernacht“ im Theater Pforzheim

PFORZHEIM. Sommernächte können verrückt sein, chaotisch, romantisch und voller verwirrender Ereignisse – die berühmteste solcher Nächte ist wohl die Komödie „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare. Dass auch im 21. Jahrhundert, das so gar nicht verträumt und zauberhaft zu sein scheint, solche Erlebnisse durchaus ihre Berechtigung haben, ist in der romantischen Komödie „Eine Sommernacht“ von David Greig und Gordon McIntyre zu erleben.

Bildergalerie: "Eine Sommernacht" feiert am Samstag Premiere im Theater

In der Inszenierung von Krystyn Tuschhoff feiert das Stück mit Musik seine Premiere am Samstag, 17. September um 20 Uhr im Podium.

Bob ist Künstler, Musiker, Dichter und Weltenbummler, aber das harte Leben hat ihn zum Kleinkriminellen gemacht – und zwar zu einem schusseligen noch dazu. Helena ist Scheidungsanwältin, deren Privatleben aber mindestens so chaotisch ist wie das ihrer Klienten. Bob und Helena, so unterschiedlich sie auch sind, treffen sich zufällig, verbringen eine alkoholselige Nacht und trennen sich am nächsten Morgen entsetzt voneinander. Doch was soll man machen, wenn man sich wieder trifft und merkt, dass man zwar nicht zueinander passt, aber irgendwie doch zueinander gehört?

Es ist die leichte, beschwingte Atmosphäre, die ironischen Chansons und die mögliche, unmögliche Geschichte, die den Zauber der neuen Podiums-Produktion ausmachen. „Von allem, was man mit einem Musical verbindet, ist es das Gegenteil… Statt einer herzzerreißenden Geschichte über wahre Liebe das Chaos zweier komplizierter Menschen mittleren Alters. Es ist immer noch eine Liebesgeschichte, nur eben über ganz normale Leute“, sagt Autor und Mitkomponist David Greig über das Stück, das im Jahre 2008 unter seiner Regie in seiner Heimatstadt Edinburgh seine Uraufführung feierte.

Karten für „Eine Sommernacht“ sind erhältlich ab 13,50 € (ermäßigt 7 €) an der Theaterkasse am Waisenhausplatz unter Tel. 0 72 31/39-24 40, im Kartenbüro in den Schmuckwelten und im Internet auf www.theater-pforzheim.de