nach oben
Jutta und Manfred Heinrich. Foto: Privat
Jutta und Manfred Heinrich. Foto: Privat
25.08.2017

Sammlung Heinrich in Maulbronn mit neu erworbenen Gemälden

Maulbronn. Auf dem Schafhof in der Klosteranlage Maulbronn ist die Ausstellung mit Arbeiten aus der Kunstsammlung von Jutta und Manfred Heinrich neu zusammengestellt worden – teils aus dem Magazin, teils mit Neuerwerbungen. Sie ist von diesem Sonntag an wieder geöffnet.

Im Jahr 2012 hatte das Ehepaar Heinrich seine Kollektion – rund 300 Bilder von über 40 Künstlern – in eine Kunststiftung eingebracht. Mitsamt des historischen Museumsgebäudes ging sie an deren Heimatstadt Maulbronn. Sie kann seit Juni 2014 besichtigt werden.

Das Museum mit einer Ausstellungsfläche von 800 Quadratmetern fokussiert Berliner Malerei der Nachkriegszeit, insbesondere von Mitte der 1960er- bis zu den 1980er-Jahren. Kritischer Realismus, „Junge Wilde“ und Neoexpressionismus bilden die Schwerpunkte der Sammlung.

Das Besondere der Sammlung Heinrich ist, dass sie Reifezeiten des Westens Deutschlands mit denen des Ostens verzahnt. Das ist folgerichtig, denn der deutsche Expressionismus vom Anfang des 20. Jahrhunderts hat zwei wichtige Wurzeln: die des „Blauen Reiters“ in München und die der Dresdener „Brücke“. Beide haben den Kunsttendenzen in Deutschland wichtige Impulse gegeben. Die jetzt neu eingerichtete Ausstellung umfasst auf drei Stockwerken 115 Arbeiten.

Das Museum ist sonntags von 13.30 bis 17 Uhr geöffnet. Führungen für Gruppen unter der Woche auf Anfrage.

www.kunstsammlung-heinrich.de