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Geballte Saxofonkraft: Pirmin Ullrich, Jim Snidero, Peter Lehel, Olaf Schönborn und Christian Steuber (von links). Foto: Frommer
Geballte Saxofonkraft: Pirmin Ullrich, Jim Snidero, Peter Lehel, Olaf Schönborn und Christian Steuber (von links). Foto: Frommer
14.03.2018

Saxofonisten zu Gast im Pforzheimer Jazzlokal „domicile“

Pforzheim. Wuchtige Darbietung: Gleich fünf Saxofonisten gastieren am Montag im Brötzinger Jazzlokal „domicile“. Auf der engen Bühne spielen Pirmin Ullrich (Bariton), Jim Snidero (Alt), Peter Lehel (Sopran), Olaf Schönborn (Alt) und Christian Steuber (Tenor) so versiert und dynamisch als wäre dieses außergewöhnliche Line-Up seit Jahren ihr Alltag.

Tatsächlich spielen sie aber erstmals live in dieser Formation – und absolvieren quasi eine öffentliche Generalprobe der für den Folgetag an der Hochschule für Musik in Karlsruhe vorgesehenen Studioaufnahmen von Lehels Finefones Saxophone Quartet mit dem New Yorker Stargast Jim Snidero, der eigens für diese beiden Termine aus den USA angereist ist.

Im „domicile“ präsentiert die Formation vor allem Kompositionen Lehels wie „Asia Blue“ und den ursprünglich für ein Symphonieorchester geschriebenen „Folksong“. Außerdem haben die Musiker Jazzstandards wie „I’m A Fool To Want You“ (Sinatra) und neu arrangierte Rock-Pop-Songs wie „Love Street“ (Doors) im Repertoire. Als einzige Zugabe gibt’s das für Snidero zunächst überraschende „Funk-A-Lot“ von Lehel, das sich aus scheinbar wilder Improvisation zu einem rhythmisch groovenden Stück entwickelt, das die Zuhörer mit Lust auf mehr zurücklässt.