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Bei guter Gesundheit und voller Schaffenskraft: der Schmuckdesigner Rolf Elsässer.  Foto: Linder 

Schmuckgestalter Rolf Elsässer wird 80 und steckt voller Tatendrang

Pforzheim. Er ist ein Urgestein unter den Pforzheimer Schmuckgestaltern: Rolf Elsässer – vielfach preisgekrönt und unter anderem mit dem Staatspreis ausgezeichnet. Heute begeht der Designer seinen 80. Geburtstag – ist kreativ wie eh und je, arbeitet in seinem Atelier im Mäuerach, und will sich weiterhin an Ausstellungen beteiligen.

In Pforzheim geboren, absolvierte Rolf Elsässer von 1955 bis 1958 eine Lehre als Stahlgraveur, ehe der von 1959 bis 1963 an der Kunst- und Werkschule – unter anderem bei Professor Reinhold Reiling – studiert. Danach arbeitete er als Designer für Einzel- und Serienschmuck in der Industrie und eröffnete 1973 sein eignes Atelier. Bereits 1965 trat er in die Zunft Turm ein, die heutige Zunft Pforzheim Schmuck und Gestaltung, mit der er sich auch am Jubiläum „250 Jahre Goldstadt“ beteiligte.

Überhaupt ist der Schmuckgestalter häufig bei Ausstellungen anzutreffen: Sei es auf den regelmäßigen Märkten der Kunst-Initiative Pforzheim (KIP), bei den von Anina Gröger organisierten Offenen Ateliers oder bei Schauen wie der Gemeinschaftspräsentation mit bildenden Künstlern in der Raphaelkirche im vergangenen Jahr. Dort zeigte Rolf Elsässer Objekte in „Bewegung“, so der Titel seiner Installation.

Neben den großen Metallskulpturen widmet sich der Schmuckgestalter auch verstärkt der Malerei. Doch auch hier setzt der Jubilar, der sich guter Gesundheit erfreut, auf Perfektion: „Wer Fantasie ohne Kenntnisse hat, hat Flügel, aber keine Füße.“