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Der Produzent Simon Emanuel (von links), die Schauspieler Joonas Suotamo, Thandie Newton, Woody Harrelson, Regisseur Ron Howard sowie die Schauspieler Emilia Clarke, Alden Ehrenreich und Donald Glover kommen zur Premiere des Films „Solo: A Star Wars Story“ im Rahmen des 71. Filmfestivals in Cannes. Foto: Mola
Der Produzent Simon Emanuel (von links), die Schauspieler Joonas Suotamo, Thandie Newton, Woody Harrelson, Regisseur Ron Howard sowie die Schauspieler Emilia Clarke, Alden Ehrenreich und Donald Glover kommen zur Premiere des Films „Solo: A Star Wars Story“ im Rahmen des 71. Filmfestivals in Cannes. Foto: Mola
17.05.2018

Spektakuläre „Star Wars“-Premiere in Cannes: Viel Lob für Film

Cannes. Plötzlich waren die Sturmtruppen da. Erst tauchten sie auf der Bühne im Galasaal auf, bevor sie sich dann auf dem roten Teppich formierten und vor dem Festivalpalast aufstellten. 16 Sturmtruppler waren es, die auf den Stufen das passende Begrüßungskomitee für die ankommenden Stars bildeten: Am Dienstagabend feierte das sehnsüchtig erwartete neue „Star Wars“-Abenteuer Premiere – das wohl größte Filmspektakel in Cannes.

Emilia Clarke, die durch ihre Rolle in der erfolgreichen Fernsehserie „Game of Thrones“ längst ein Star ist, wurde von den Fans mit einem Kreisch-Inferno begrüßt. Strahlend, mit hochgesteckten Haaren und einem dunkellila Abendkleid, gab sie an der Croisette zahlreiche Autogramme. Auch Woody Harrelson ließ sich nicht lange bitten und posierte tiefenentspannt für ein Selfie nach dem nächsten.

Alle Stars waren gekommen, um „Solo: A Star Wars Story“ vorzustellen, das neueste Abenteuer aus einer weit entfernten Galaxis. Nicht alle der Darsteller sind bisher weltbekannt, doch das dürfte sich mit diesem Film ändern: Alden Ehrenreich spielt den jungen Han Solo – es ist die Vorgeschichte zu den legendären Trilogien. Dabei trifft er Chewbacca (Joonas Suotamo), wird von seiner Liebe (Clarke) getrennt und lernt Lando Calrissian (Donald Glover) kennen.

Regisseur Ron Howard inszeniert dieses Werk mit so viel Charme, Witz und Liebe für Details, dass zahlreiche Fans sich an die früheren „Star Wars“-Filme von George Lucas erinnert fühlen werden. Immer wieder entdeckt man Anspielungen auf die anderen Werke der Reihe, erfährt, wie Han Solo zu seinem Namen kam und wie Chewie sein Copilot wurde. Hinzu kommen spektakuläre Actionszenen, die die Zuschauer fast atemlos zurücklassen – bestes Popcorn-Kino.

Für Howard ist das Rezept für einen guten „Star Wars“-Film auch klar: „Er muss tolle Abenteuer haben, die Action muss großartig sein, und die Themen müssen dich irgendwie berühren“, hatte er in Cannes kurz vor der Premiere erzählt. Dieses Mal habe er die Initiation von Han Solo in den Mittelpunkt gestellt. „Ich bin das so angegangen, als wäre es eine wahre Geschichte über einen realen Charakter.“ Sein Film erzähle die Ereignisse, die Solo zu dem machten, was er dann später ist. Die Weltpremiere des Films hatte es einige Tage zuvor in Los Angeles gegeben.