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Hoch konzentriert: Die Geigerin Isabelle Faust begeistert in der Maulbronner Klosterkirche.  Foto: Moritz 

Spieltechnisches Wunder-Kunstwerk in Maulbronn: Geigerin Isabelle Faust spielt Bach

Maulbronn. Erstaunlich, wie Johann Sebastian Bach in seinen sechs Sonaten und Partiten für Violine solo (BWV 1001–1006) die polyphone Mehrstimmigkeit auf ein Instrument übertragen hat, das dafür ungeeignet scheint. Noch erstaunlicher, ja geradezu in sensationeller Weise, musiziert Isabelle Faust bei den Maulbronner Klosterkonzerten die Geigen-Kunststücke auf ihrer jahrhundertelang ungespielten, vor wenigen Jahren wieder entdeckten „Dornröschen“-Stradivari.

Kristallklarer Klang

Sie zelebriert keine Virtuosen-Show, obwohl Bach die virtuosen Anforderungen an den Solisten auf die Spitze getrieben hat. Vielmehr präsentiert sie sich auf dem Podium

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