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Thomas Münstermann verlässt nach sieben Jahren als Intendant des Theaters Pforzheim die Goldstadt und geht in den Ruhestand.   Foto: Meyer

Theater-Indendant Münstermann verlässt Pforzheim: Ein Interview-Rückblick über sieben spannende Jahre

Er kann erhobenen Hauptes gehen: Thomas Münstermann hat in seiner Intendanz am Theater Pforzheim vieles bewegt. Er wird nicht nur durch seine herausragenden Inszenierungen vielen in Erinnerung bleiben. Seine selbst gesteckten Ziele hat er jedoch nicht alle erreicht. Woran er gescheitert ist, was ihm gelungen ist und wie seine Zukunftspläne aussehen, schildert Thomas Münstermann im Gespräch. Ein Abschied, der krankheitsbedingt ohne persönliche, öffentliche Würdigung stattfindet.

PZ: Wie waren Ihre Erwartungen, als Sie in der Spielzeit 2015/2016 Ihre Intendanz in Pforzheim antraten?

Thomas Münstermann: Nur positiv! Es gab vom Gemeinderat den Auftrag, ein Ensemble – vor allem im Musiktheater – aufzubauen. Das waren hohe Erwartungen, denn ich weiß, wie schwierig es heutzutage ist, neue Ensembles zu bilden und zu pflegen. Sie müssen deutlich kleiner sein als früher, was mit den finanziellen Gegebenheiten zu tun hat. Als ich in den

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