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Aynur Teyin, Regina Hähnel, Emma Gregory und Luca Hurrle (von links) freuen sich darauf, ihre Schmuckstücke ab morgen Abend im EMMA-Kreativzentrum präsentieren zu können.  Ketterl
Aynur Teyin, Regina Hähnel, Emma Gregory und Luca Hurrle (von links) freuen sich darauf, ihre Schmuckstücke ab morgen Abend im EMMA-Kreativzentrum präsentieren zu können. Ketterl
19.11.2015

„Träume“ stehen im Zentrum der neuen Ausstellung der „Schmückbar“

Pforzheim. Mit ihren Schmuckstücken verlassen sie den blanken Raum der Realität – und sind auf dem Weg in ganz andere Spähren: „Träume“ heißt das Thema, das sich die Schüler der Goldschmiedeschule in ihrer neuen „Schmückbar“-Ausstellung gegeben haben.

Hier organisieren sie eigenverantwortlich eine Ausstellung, von der Herstellung über die Präsentation bis hin zur Vernissage, die morgen Abend im EMMA-Kreativzentrum stattfindet. Dann wird sich zeigen, wie verschieden die angehenden Gestalter das nebulöse Traumthema interpretiert und daraus handfeste Schmuckstücke gemacht haben. Was bedeutet „Traum“ für Aynur Teyin? „Aus dem Alltag herauszutreten“, sagt sie. Deswegen hat sie Armbänder mit besonderen Wörtern verziert. „Solche, die – wie ,Pforzelona‘ oder ,Kummerspeck‘ – nicht im Duden stehen, aber doch in unseren Gesprächen immer wieder vorkommen.“

Die Werke von Regina Hähnel folgen anderen Gedanken. „Wenn ich an Träume denke, kommt mir Schlaf in den Sinn – und der Sternenhimmel.“ Dieser zieht sich durch ihre Werke – sei es im Funkeln der Sternzeichen oder im blauen Himmel aus E-Mail.

Ein ganz anderes Material favorisiert Emma Gregory. Das Grundkonstrukt ihrer Brosche stammt aus dem 3-D-Drucker. Mit einem besonderen Stift hat sie es verziert. „Mit dem ,3Doodler’ kann man in der Luft malen und Schmuck direkt vom Stift aus entstehen lassen – wie im Traum“, sagt sie.

Luca Hurrle dagegen hat einen Siegelring gestaltet – und zwar für den Künstler Andy Warhol. „Er hatte eine ganz eigenständige Art des Denkens, eine eigene kleine Traumwelt.“ Dieser Welt der Träume hat sie ein gestalterisches Denkmal gesetzt – und mit ihr das gesamte „Schmückbar“-Team