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Nicht jedermann gefällt die komplett schwarze Villa an der Friedenstraße.
Nicht jedermann gefällt die komplett schwarze Villa an der Friedenstraße.
23.11.2015

Trauer um die „Schwarze Villa“ - jetzt liegt sogar ein Kondolenzbuch auf

Die ehemalige Vorsitzende des Fördervereines des Kulturhauses Osterfeld, Hannelore Schimpf, hat sich in die Diskussion um die „schwarze Villa“ eingeschaltet. In einem Schreiben an „Kunst- und Kulturinteressierte in unserer Stadt“, das auch der PZ vorliegt, bedauert sie das Scheitern des Ausstellungsprojekts „in höchstem Maße“ und ruft zur Unterstützung von Inhaber Andreas Sarow auf.

„Der Pforzheimer Kunstszene wollte er mit dieser Villa ein freies Betätigungsfeld für ein Kreativpotenzial bieten“, heißt es in dem Schreiben. In diesem Zusammenhang beklagt Schimpf, dass solch ein Engagement „in Worten laufend herbeigesehnt“ werde, den entsprechenden Taten aber durch „die Stadt (und sicher auch Nachbarn) ein Ende durch lächerliche Vorschriften“ gesetzt würde.

Schimpf ruft dazu auf, die für Dienstag, 17 Uhr angesetzte Veranstaltung in der „schwarzen Villa“ – Friedenstraße 103 – zu besuchen. Aus Anlass der vereitelten Ausstellung will Sarow ausgewählte Räume der Villa öffnen und Besuchern die Möglichkeit geben, sich in ein Kondolenzbuch einzutragen.

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