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Michael Jackson. Foto: dpa

Trotz neuer Missbrauchsvorwürfe: Jackson-Schau liegt nicht auf Eis

Bonn. Trotz neuer Missbrauchsvorwürfe hält die Bundeskunsthalle an ihrer geplanten Michael-Jackson-Ausstellung fest.

Die Schau behandele nicht das Leben des Popstars, sondern seinen Einfluss auf die zeitgenössische bildende Kunst, teilte das Museum in Bonn mit. Es sei „keine Hommage an die Person Jackson“. Die kontroverse Diskussion um die Filmdokumentation „Leaving Neverland“ (die PZ berichtete) verfolge man intensiv.

„Die darin erhobenen Vorwürfe sind schockierend, das Verfahren ist jedoch nicht abgeschlossen und gestaltet sich seit dem Tod Michael Jacksons auch um einiges schwieriger“, teilte die Bundeskunsthalle mit. Die Schau zeigt unter anderem Werke von Andy Warhol, Jeff Koons und Paul McCarthy. Sie startet am 22. März und war zuvor schon in London und Paris zu sehen.

Die Fernsehdokumentation „Leaving Neverland“ hat in den vergangenen Tagen für viele Schlagzeilen gesorgt. Der Fernsehsender ProSieben zeigt sie am Samstag, 6. April, um 20.15 Uhr.