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© Staatliche Kunsthalle Karlsruhe
10.11.2015

Tweetup #Iamhere

Mit ihrem zwei­ten Tweet­up führt die Kunst­hal­le am Freitag, den 13.11. um 19 Uhr ex­klu­siv durch die Aus­stel­lung "Ich bin hier! Von Rem­brandt zum Sel­fie". Erst­mals ver­an­stal­ten Kunst­hal­le und Kul­tur­kon­sor­ten einen län­der­über­grei­fen­den Tweet­up ge­mein­sam mit den zwei Part­ner-Mu­se­en des Aus­stel­lungs­pro­jek­tes, das Musée des Beaux-Arts in Lyon und die Na­tio­nal Gal­le­ries of Scott­land in Edin­burgh. Der Tweet­up ver­netzt das di­gi­ta­le Pu­bli­kum in drei Län­dern.

Bei einem Tweet­up tref­fen sich Twit­te­ra­ti und Blog­ger zu einer ge­mein­sa­men Ver­an­stal­tung und be­rich­ten über den Mi­cro­blog­ging­dienst Twit­ter (und an­de­re di­gi­ta­le Ka­nä­le wie Ins­ta­gram, Face­book, etc.) über ihre Ein­drü­cke.

Zu un­se­rer Aus­stel­lung „Ich bin hier!“ steht der in­ter­na­tio­na­le Tweet­up #Iam­he­re ganz im Zei­chen des Selbst­por­träts. In un­se­rer Füh­rung sehen wir die Viel­sei­tig­keit der Selbst­bild­nis­se aus sechs Jahr­hun­der­ten in un­ter­schied­li­chen Me­di­en. In­spi­riert von Künst­lern wie Rem­brandt, Kirch­ner oder War­hol wer­den wir auch ei­ge­ne Selbst­dar­stel­lun­gen aus­pro­bie­ren – uns selbst por­trä­tie­ren im Kunst­pro­jekt FLICK_EU, uns in Kunst- und Sel­fie-Mo­ti­ve hin­ein­fo­to­gra­fie­ren und in Rol­len schlüp­fen oder Emo­tio­nen im Bild zum Aus­druck bringen.

Spä­tes­tens seit der Re­nais­sance haben Künst­ler selbst­be­wusst ihr ei­ge­nes Bild kre­iert, sich in­sze­niert und ihr Image kon­stru­iert. "Ich bin hier!" zeigt die Selbst­ver­ge­wis­se­rung des Künst­lers in der Re­nais­sance, die ful­mi­nan­te Zur­schau­stel­lun­gen im Ba­rock, die emp­find­sa­me Sub­jek­ti­vi­tät in der Ro­man­tik, die zu­neh­mend scho­nungs­lo­se Sicht auf das Selbst in der Mo­der­ne, schließ­lich die ob­ses­si­ve Be­fra­gung des Ich in den Me­di­en Fo­to­gra­fie und Video. Fa­cet­ten der fran­zö­si­schen, bri­ti­schen und deut­schen Kunst­pro­duk­ti­on wer­den in der Aus­stel­lung sicht­bar, denn die rund 140 Werke kom­men aus drei be­deu­ten­den eu­ro­päi­schen Samm­lun­gen.

In un­se­rem Tweet­up wer­den 25 kunst­in­ter­es­sier­te Twit­te­ra­ti vor Ort nach of­fi­zi­el­lem Tores­schluss des Mu­se­ums mit dem Ku­ra­to­r Dr. Alexander Eiling die High­lights der Aus­stel­lung ent­de­cken. On­line wer­den auch Lyon und Edin­burgh mit dabei sein und uns mit In­for­ma­tio­nen und An­ek­do­ten über ihre Werke, die jetzt in Karls­ru­he hän­gen, ver­sor­gen.

Den Sel­fie-Trend der Ge­gen­wart der Tra­di­ti­on his­to­ri­scher Selbst­por­träts ge­gen­über zu stel­len ver­spricht ei­ni­ge Über­ra­schun­gen und Er­kennt­nis­se und der ak­tu­el­le Bezug macht das Thema ge­ra­de für Twit­te­ra­ti be­son­ders spannend!