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Bester Laune im „Regieraum“: Chefdirigent Douglas Bostock (links) und Tonmeister Moritz Bergfeld bei den Aufnahmen diese Woche im CongressCentrum.  Foto: Mücke 

Um Umsatzausfälle aufzufangen: Südwestdeutsches Kammerorchester setzt auf CD-Produktionen

Pforzheim. Britische Streichermusik ist im Kommen. Davon ist Douglas Bostock, Chefdirigent des Südwestdeutschen Kammerorchesters (SWDKO) und selbst Brite, fest überzeugt. Bereits die dritte Aufnahme einer entsprechenden Serie hat er mit dem Ensemble diese Woche im CongressCentrum Pforzheim eingespielt. Schon bei den ersten gemeinsamen Projekten Anfang des Jahres wollte er mit britischer Musik „eine Signatur“ setzen. Ein Grund sei, dass sie im deutschen und teils auch internationalen Musikleben „ein Stiefkind war“. Inzwischen höre man mehr von Britten, Elgar, Walton, Holst und anderen. Beim Aufspüren der Werke und des Notenmaterials bewährten sich seine Kontakte zu Musikforschern wie Lewis Foreman, der die Booklets zur CD-Reihe schreibt, zu Verlagen, Bibliotheken und zu den Erben zum Beispiel jener Komponistinnen, die etwas in Vergessenheit geraten seien und denen nun die neue Einspielung gewidmet ist.

Obwohl allein zwischen 2017 und 2018 die Klassik-Umsätze auf dem deutschen Markt

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