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Morgen ist es soweit: Die neue CD von Vanessa Mai kommt heraus. Foto: Sony
Morgen ist es soweit: Die neue CD von Vanessa Mai kommt heraus. Foto: Sony
09.08.2017

Vanessa Mai bringt ihr neues Album „Regenbogen“ mit Dieter Bohlen als Produzenten heraus

Hamburg. Schlager, gepaart mit einer ordentlichen Portion Sexappeal, dass diese Kombination gute Chancen auf Charterfolge verspricht, weiß auch Sängerin Vanessa Mai. Mit Smokey Eyes und Sixpack präsentierte sich die 25-Jährige ihren Fans auf ihrem Instagram-Profil und beim Calwer Klostersommer sexier denn je.

Von dem unschuldigen Schlager-Sternchen mit Wallemähne und Zahnpastalächeln scheint nicht mehr viel übrig zu sein. Stattdessen zeigt sie im Musikvideo zu ihrer neuen Single „Nie wieder“ viel Haut und beweist mit roten Haaren und lila Lippenstift Mut zu Farbe.

Der Imagewandel ist kein Zufall. Die Sängerin veröffentlicht morgen ihr drittes Studioalbum „Regenbogen“. Obwohl Mai, die als Sängerin der Schlagerband „Wolkenfrei“ bekannt wurde, schon zwei Alben als Solo-Künstlerin produziert hat, sei dieses Mal alles anders gewesen: „Ich habe überhaupt nicht mehr nachgedacht. Ich habe einfach das gemacht, was ich gefühlt habe“, erzählt sie.

Ersten Song selbst geschrieben

Zum ersten Mal habe sie an den meisten Songs mitgearbeitet. Den letzten Titel auf dem Album, die Liebesballade „Ich kann heute Nacht nicht schlafen“, habe sie sogar selbst geschrieben: „Ich habe das Gefühl, das sind Songs, die nicht mehr so austauschbar sind und die zu keinem anderen passen.“

Die Unterstützung von erfahrenen Erfolgsproduzenten durfte natürlich trotzdem nicht fehlen. Wieder an ihrer Seite: Musik-Urgestein Dieter Bohlen. Der hatte auch schon das mit Platin ausgezeichnete Vorgänger-Album „Für Dich“ produziert. Das Ergebnis: Elektronisch-poppige Liebeslieder mit eingängigen Dance-Beats. Wer den Song „Schönster Moment“ hört, denkt kaum noch an eine Discofox-Party im 4/4-Takt. Und genau das scheint Vanessa Mai zu gefallen: „Vom Sound her fühlt sich alles richtig an. Gerade diese Songs sind ein Schritt in die Richtung, wo ich mich auch in Zukunft sehe.“

Der Startschuss für eine internationale Karriere? „Ich fühle mich sehr wohl in der deutschen Sprache und habe Spaß daran, den deutschen Schlager zu dem zu machen, wie ich ihn sehe“, erzählt Mai. Eine internationale Karriere würde sie zwar nicht ausschließen, aber auch nicht erzwingen wollen.

Wurde sie zu Beginn ihrer Karriere noch ständig mit Helene Fischer verglichen, ist der Name Vanessa Mai in der deutschen Schlagerlandschaft inzwischen etabliert. „Ich habe das Gefühl, die Leute haben anerkannt und erkannt, dass ich eine andere Generation bin und die Dinge eben anders mache.“ Geehrt fühle sie sich durch den Vergleich trotzdem. „Über zehn, zwanzig Jahre erfolgreich zu sein, ist schon eine Ansage.“ Und das sei etwas, das sie sich für ihre Zukunft auch wünsche.