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Das SWDKO erfreut in der St. Martin-Kirche mit Klängen aus Europa.  Foto: Ketterl
Das SWDKO erfreut in der St. Martin-Kirche mit Klängen aus Europa. Foto: Ketterl
14.01.2019

Von Brötzingen hinaus in die weite Welt: Musikalisches SWDKO-Geschenk an die Partnerstädte

Mit dem Konzert „Musik verbindet Europa“ hat sich das Südwestdeutsche Kammerorchester (SWDKO) in der Brötzinger St. Martin-Kirche am Sonntagmorgen bei den Gästen aus Pforzheims Partnerstädten bedankt – ein intimer Rahmen nach den großen Konzerten mit Andrea Bocelli.

Und auch die Delegationen aus fünf der acht Partnerstädte haben ein proppevolles Besichtigungs- und Feierprogramm. Und so kommen die meist beschwingten Melodien, die Chefdirigent Timo Handschuh für diesen Morgen als „musikalisches Geschenk“ ausgewählt hat, gerade recht, um sich ein wenig in die weite Welt hinauszuträumen. Da flirren musikalische Sonnenstrahlen in der „Romanza andaluza“ des Spaniers Pablo de Sarasate durch den regnerischen Morgen, schwungvoll ist der Weckruf mit Mendelssohn Bartholdys Allegro aus der Sinfonie Nr. 10, ein wenig schwermütig der Valse E-Dur des Polen Fryderyk Chopin, heiter das Nocturne aus „Jeux d’enfants“ des Franzosen George Bizet , und für sein virtuoses Solo wird Friedemann Breuniger im Andante aus der dritten Sinfonie des Kroaten Luka Sorkocevic gefeiert. Viel Lokalkolorit steuern auch die Rumänischen Tänze von Bartók, Puccinis „Crisantemi“ und Tschaikowskys Melodie aus „Souvenir d‘un lieu cher“ bei. Überraschend die europäischen Klänge des Allegros aus der Sinfonietta des türkischen Komponisten Ulvi Cemal Erkin, ehe das SWDKO mit dem Ungarischen Tanz Nr. 1 von Brahms einen fulminanten Schlusspunkt setzt.