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03.08.2015

„Wacken geht nie zu Ende“

Wacken. Nach Wacken ist vor Wacken: Wenige Stunden nach dem letzten Konzert des Heavy-Metal-Festivals richtet sich der Blick bereits auf 2016. Für das 27. Wacken Open Air (W:O:A) kündigten die Veranstalter erste Bands an: So sollen Blind Guardian, Ministry und Steel Panther in dem Dorf nahe Itzehoe auftreten.

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In der Nacht zum Sonntag begeisterte die britische Band-Legende Judas Priest Tausende Fans in einem der letzten Konzerte auf dem 240 Hektar große Gelände – für viele ein krönender Abschluss des mehrtägigen Metal-Marathons. Insgesamt waren 120 Bands auf sieben Bühnen aufgetreten.

Bereits zu Wochenbeginn hatte sich der Partyacker in ein knöcheltiefes Matschfeld verwandelt. Wer es durch die Schlammwüste vom Zeltplatz auf das 240 Hektar große Areal geschafft hatte, war von den Auftritten der Bands meist nicht enttäuscht. Zwar fehlten 2015 die ganz großen Legenden wie in den Jahren zuvor, etwa Rammstein oder Deep Purple. Die Bands seien im vergangenen Jahr stärker gewesen, sind sich viele Metal-Jünger einig. Die Amerikaner von Savatage, Rocker-Ikone Rob Zombie und In Flames aus Schweden versammelten diesmal die meisten Fans vor den Bühnen. Bei In Extremo wurde zu ihrem Jubiläums-Konzert Kuchen im Publikum verteilt. Bis in die Nacht zum Samstag zeigten die Cowboys von The BossHoss, dass sie auch Metal-Fans begeistern können.

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Gestern Nacht ist der Vorverkauf für das nächste Wacken Open Air gestartet. Im vergangenen Jahr waren die Tickets nach zwölf Stunden vergriffen. „Wacken geht nie zu Ende“, sagt ein Mann aus Dresden. „Ich komme nächstes Jahr wieder.“

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