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Bei strömendem Regen heizte das Feuerwehrmusikkorps Wacken gestern Abend zum Auftakt des Wacken Open Air den Heavy-Metal-Fans aus aller Welt schon mal kräftig ein. Heimken
30.07.2015

Zehntausende feiern in Wacken

Schlamm, Matsch und endlos wirkender Stau: Kurz vor dem Start des 26. Wacken Open Air (W:O:A) haben sich Tausende Fans auf dem Weg nach Wacken in Schleswig-Holstein gemacht. Der Regen machte die Anreise für viele zu einem matschigen Abenteuer. Eine kilometerlange Schlammstraße hatte sich auf dem Weg zum Festivalgelände gebildet. Knietief wateten die Metal-Fans zu den Bühnen. Einige Autos und auch Gummistiefel waren schon steckengeblieben. Insgesamt erwarteten die Veranstalter 75 000 Fans aus aller Welt.

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Mehr als 100 Bands sollen ab heute an den drei offiziellen Festivaltagen des weltgrößten Heavy-Metal-Festes auftreten, darunter Europe, Savatage und Judas Priest. Einer der Höhepunkte stand jedoch schon gestern Abend auf dem Programm: der Auftritt der örtlichen Feuerwehrkapelle – die Wacken Firefighters.

Zehntausende Metal-Fans strömten im Laufe des Tages auf das Festivalgelände. Vor den Einlässen bildeten sich Schlangen. Und während einige Festivalbesucher noch ihre Zelte aufbauten, startete bereits das Vorprogramm auf den Bühnen. Wegen des schlechten Wetters sei am Anreisetag nicht alles nach Plan verlaufen, berichtete Wacken-Gründer Thomas Jensen. „Wir kämpfen auf alle Flächen, dass wir die Leute raufkriegen.“ Mit lautstarken „Wackeeen“-Rufen trafen 800 Heavy-Metal-Fans mit dem „Metal Train“ gestern in Itzehoe ein. Über München und Stuttgart war der Sonderzug am Dienstagnachmittag Richtung Norden losgefahren. 

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