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rausgefischt - unsere Videoclips des Tages

Die Jugendlichen sind durch das Eis gebrochen und können sich nicht selbst herausziehen
Die Jugendlichen sind durch das Eis gebrochen und können sich nicht selbst herausziehen © Screenshot Youtube
22.02.2017

rausgefischt: Jugendliche brechen bei Selfie in Eis ein - Passanten werden zu Helden

Sie rennen, springen und machen Selfies auf einem nicht ganz zugefrorenen Teich im New Yorker Central Park, bis das Unvermeidliche passiert: Das Eis gibt nach und die Gruppe bricht ins eiskalte Wasser ein. Eine Frau, die vorher am Ufer selbst ein paar Schnappschüsse gemacht hatte, filmt das Ganze. Doch dann tauchen einige Passanten auf, die beherzt eingreifen und die Jugendlichen mit einer Leiter aus dem Eisloch ziehen.

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Diese Szenen sind traurig, aber wahr. Zunächst ist es schon einmal ein unglaublicher Leichtsinn, einfach blauäugig auf einem halb gefrorenen Teich herumzulaufen und zu glauben, es wäre sicher. Dem Autor dieser Zeilen stellt sich auch die Frage nach der moralischen Vertretbarkeit, den Unfall zu filmen, dann aber nicht einzugreifen und das ganze auch noch ins Internet zu stellen. 

Ein paar der Jugendlichen liegen im Krankenhaus, da sie durch die extreme Kälte einen hypothermischen Schock erlitten haben, haben aber keine ernsthaften Verletzungen.

Bleibt zu hoffen, dass diese Szenen Jugendlichen aus aller Welt eine Warnung sein werden, die Tragkraft von Eis nicht zu überschätzen. Generell gilt: Wenn du dir nicht sicher bist, ob der gefrorene See dich trägt, dann mach dein Selfie auf dem Eis lieber in der Schlittschuhhalle. Denn nicht jeder hat einen so wachsamen Schutzengel wie diese New Yorker Teenager- oder aufmerksame Passanten in der Nähe.

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