nach oben

Mappus und der EnBW-Deal

Gegen den früheren baden-württembergischen Ministerpräsident Stefan Mappus ist ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Untreue beim Kauf der EnBW-Aktien eingeleitet worden. Foto: Ronald Wittek/ Archiv
Brennpunkte

Ermittlungen gegen Mappus - Verdacht auf Untreue

Stuttgart (dpa) - Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt gegen den früheren baden-württembergischen Ministerpräsidenten Stefan Mappus (CDU) wegen Untreue beim milliardenschweren EnBW-Deal. Am Mittwoch wurden Wohnungen und Büros durchsucht. ... mehr

Einst als Vollblut- und Machtpolitiker alten Schlags gehandelt, jetzt fliegen ihm seine Politiksünden um die Ohren: Stefan Mappus hat mit seinem überraschenden EnBW-Deal nun große Probleme.
Baden-Württemberg

Die EnBW-Affäre fliegt Mappus um die Ohren

Der Absturz von Stefan Mappus ist dramatisch: Innerhalb von gut 15 Monaten ist der CDU-Mann vom mächtigen Ministerpräsidenten quasi zur persona non grata geworden. Sein Gebaren beim Kauf der EnBW-Anteile hat nun auch noch die Staatsanwaltschaft auf den Plan gerufen. ... mehr

Unser Bild zeigt den Schriftzug des Energiekonzerns Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) auf dem Deckel eines Hydranten in Stuttgart. Die Mannheimer Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Russlandgeschäften gegen sieben teils ehemalige Verantwortliche des Energiekonzerns EnBW.
Baden-Württemberg

Untreue und Steuerhinterziehung: Ermittlungen gegen Ex-EnBW-Manager

Die Mannheimer Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Russlandgeschäften des drittgrößten deutschen Stromkonzerns gegen sieben EnBW-Führungskräfte, die teils schon aus dem Unternehmen ausgeschieden sind. Darunter seien Ex-Vorstandsmitglieder, nicht aber der jetzige EnBW-Chef Hans-Peter Villis, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Peter Lintz, der Nachrichtenagentur dpa. Die EnBW kündigte an, die Staatsanwaltschaft «selbstverständlich konstruktiv» zu begleiten. Derzeit habe man aber «keine konkreten Anhaltspunkte», warum das Verfahren eingeleitet worden sei. ... mehr

Stefan Mappus trifft Nachfolger Thomas Strobl.
Baden-Württemberg

Mappus muss auf Auftritt vor EnBW-Ausschuss lange warten

Baden-Württembergs früherer Regierungschef Stefan Mappus (CDU) muss noch bis Oktober auf seinen nächsten Auftritt vor dem EnBW-Untersuchungsausschuss warten. «Wenn er kommt, dann am 12. Oktober», sagte Grünen-Obmann Uli Sckerl am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart. Mappus hatte zuletzt erklärt, er wolle so rasch wie möglich erneut aussagen, um die Anwürfe gegen ihn auszuräumen können. Derweil bekräftigte der Ausschuss, seine Arbeit bis Jahresende abzuschließen. ... mehr

Konzernchef Villis "sehr überrascht" vom EnBW-Deal.
Baden-Württemberg

Konzernchef Villis «sehr überrascht» von EnBW-Deal

Pforzheim (dpa/lsw) - Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) hat EnBW-Chef Peter Villis Ende 2010 mit dem umstrittenen Rückkauf der Anteile am Karlsruher Energiekonzern überrumpelt. Vom Deal habe er erst in der Nacht auf den 6. Dezember erfahren, sagte Villis am Mittwoch in Pforzheim beim CDU-Wirtschaftsrat. ... mehr

Das politische Erbe von Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus belastet seine Partei schwer. Nach der Kritik des Rechnungshofs am EnBW-Deal verlangt nun mit Vorstandsmitglied Christian Bäumler der erste führende CDU-Politiker ein Schuldeingeständnis von Mappus. Dieser hat bisher alle Vorwürfe von sich gewiesen.
Baden-Württemberg

EnBW-Deal: CDU fordert Mappus-Entschuldigung

So langsam bröckelt der Rückhalt in der eigenen Partei immer mehr. Jetzt hat das CDU-Vorstandsmitglied Christian Bäumler den Ex-Ministerpräsidenten Stefan Mappus aufgefordert, sich für sein Vorgehen beim EnBW-Deal zu entschuldigen. Vor einem Jahr noch wäre solch eine Aufforderung eine Art Majestätsbeleidigung gewesen. ... mehr

Im Bericht des baden-württembergischen Landesrechnungshofs zum umstrittenen Ankauf von Aktien des Energieunternehmens EnBW durch das Land Baden-Württemberg wird das Vorgehen der früheren Landesregierung unter Ministerpräsident Mappus (CDU) scharf gerügt. Die Finanzprüfer übergaben ihren Bericht zu dem umstrittenen Milliardengeschäft am Dienstag dem Landtag und der Landesregierung.
Baden-Württemberg

Rechnungshof rügt Vorgehen beim EnBW-Kauf

Der Rechnungshof in Baden-Württemberg hat das Vorgehen der früheren Landesregierung unter Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) beim Abschluss des EnBW-Deals scharf gerügt. Die Prüfung des Geschäfts von Ende 2010 ergab, «dass das Verfahren im Vorfeld des Vertragsabschlusses in wesentlichen Teilen nicht den Anforderungen genügt, die aus der Landesverfassung und der Landeshaushaltsordnung folgen». ... mehr

Baden-Württemberg

EnBW-Deal: Mappus-Freund Notheis nimmt Auszeit

Der Deutschlandchef der weltweit zweitgrößten Investmentbank Morgan Stanley, Dirk Notheis, zieht erste Konsequenzen aus der massiven Kritik an seiner Rolle beim EnBW-Deal. Der 44-jährige Vertraute von Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) zieht sich vorübergehend von seinem Posten zurück. ... mehr

Der frühere baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus (M., CDU) gerät wegen des umstrittenen EnBW-Deals auch in der eigenen Partei unter Beschuss. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv
Brennpunkte

CDU-Spitze entsetzt über Ex-Ministerpräsident Mappus

Berlin/Heilbronn (dpa) - Anderthalb Jahre nach dem EnBW-Deal hat die CDU-Spitze in Baden-Württemberg erstmals das Vorgehen von Ex-Regierungschef Stefan Mappus scharf kritisiert. Landeschef Thomas Strobl sagte der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung»: «Man kann das niemandem mehr erklären.» ... mehr

Der EnBW-Untersuchungsausschuss befragt am Freitag im Landtag in Stuttgart den für Fusionen zuständigen Vorstand der Investmentbank Morgan Stanley, Kai Tschöke (vorne, links). Das Land hatte im Dezember 2010 für 4,7 Milliarden Euro das 45-prozentige EnBW-Aktienpaket des französischen Staatskonzerns Electricité de France (EDF) übernommen.
Baden-Württemberg

Notheis wegen EnBW-Deal in Bedrängnis - Bankenaufsicht soll prüfen

Nach neuen Enthüllungen über den EnBW-Deal hat die grün-rote Koalition in Baden-Württemberg den Druck auf den damals federführenden Investmentbanker Dirk Notheis erhöht. Die Grünen haben die Bankenaufsicht BaFin eingeschaltet, um das Verhalten des Deutschlandchefs von Morgan Stanley bei den Verhandlungen über das umstrittene Milliardengeschäft Ende 2010 zu überprüfen, teilte die Fraktion am Freitag in Stuttgart mit. ... mehr

Landtag diskutiert über EnBW und Betreuungsgeld.
Baden-Württemberg

Landtag diskutiert über EnBW und Betreuungsgeld

Stuttgart (dpa/lsw) - Der von Grün-Rot angedrohte Ausstieg des Landes beim Karlsruher Stromriesen EnBW steht am Mittwoch auf der Tagesordnung im baden-württembergischen Landtag. Dazu hat die CDU-Fraktion eine aktuelle Debatte angemeldet. Wirtschaftsminister Nils Schmid (SPD) schade damit dem Land und der EnBW. ... mehr

Notheis riet: Finanzminister zuletzt in EnBW-Deal einweihen
Baden-Württemberg

Notheis riet: Finanzminister zuletzt in EnBW-Deal einweihen

Stuttgart (dpa/lsw) - Vor dem Rückkauf der EnBW-Anteile hat sich der Investmentbanker Dirk Notheis auch in brisante politische Entscheidungen des damaligen Ministerpräsidenten Stefan Mappus (CDU) eingemischt. Notheis, Deutschlandchef von Morgan Stanley, riet seinem Freund Mappus wenige Tage vor dem im Geheimen eingefädelten Milliarden-Deal, Finanzminister Willi Stächele (CDU) erst am Morgen des Abschlusses einzuweihen. ... mehr

Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus gerät wegen des Rückkaufs der EnBW durch das Land immer mehr in die Bredouille. Foto: dpa
Baden-Württemberg

Mappus soll bei EnBW-Deal gesteuert worden sein

Stuttgart (dpa/lsw) - Am nächsten Freitag will der Untersuchungsausschuss des Landtags neues Licht in die Affäre um den EnBW-Rückkauf bringen. Die am Wochenende bekanntgewordenen Hintergründe des Geschäft könnten die CDU und ihren Ex-Regierungschef Mappus in Erklärungsnot bringen ... mehr

Die baden-württembergische Landesregierung will die Übernahme der EnBW-Anteile wieder rückgängig machen, wenn der französische Versorger EDF ihr nicht einen Teil des Kaufpreises zurückerstattet. Das geht aus der Klageschrift hervor, die das Land bei der internationalen Handelskammer in Paris eingereicht hat.
Baden-Württemberg

Baden-Württemberg will notfalls bei EnBW wieder aussteigen

Grün-Rot in Baden-Württemberg will den Einstieg des Landes in den bundesweit drittgrößten Energiekonzern EnBW wegen des hohen Kaufpreises notfalls wieder rückgängig machen. Wenn der französische Energieversorger EDF nicht gut zwei Milliarden Euro an das Land zurückzahlt, will die Landesregierung auf eine Rückabwicklung des von Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) eingefädelten Deals pochen. Das geht aus dem Klageantrag hervor, den das Land bereits im Februar beim Schiedsgerichtshof der internationalen Handelskammer in Paris eingereicht hat. ... mehr

Der frühere baden-württembergische Staatsminister Helmut Rau (CDU) soll die Frage beantworten, wie es dazu kam, dass für den Milliardendeal der Landtag ausgeschaltet wurde. Foto: dpa
Baden-Württemberg

Rau im Ausschuss: Anwälte haben mich nicht gewarnt

Stuttgart (dpa/lsw) - Der frühere CDU-Staatsminister Helmut Rau hat sich nach eigener Aussage beim Kauf der EnBW-Anteile auf den Rat der juristischen Berater verlassen. Die Kanzlei Gleiss Lutz habe vorgeschlagen, bei dem Milliarden-Deal den Landtag auszuschalten, um das Geschäft geheimhalten zu können, sagte Rau am Freitag vor dem Untersuchungsausschuss in Stuttgart und stützte damit die Aussage von Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU). ... mehr

Baden-Württemberg

Wie vertrauenswürdig ist der AKW-Betreiber EnBW?

Karlsruhe (dpa/lsw) - Wechsel der Anteilseigner, das Aus für zwei Atommeiler und tiefrote Zahlen - Schlagzeilen macht Deutschlands drittgrößter Stromkonzern EnBW schon seit geraumer Zeit. Jetzt ist die Sicherheit der zwei noch laufenden Atomkraftwerke des Energieversorgers in Baden-Württemberg in den Fokus gerückt. ... mehr

Baden-Württemberg

Mappus rechtfertigt EnBW- Deal und attackiert Grün-Rot

Stuttgart (dpa/lsw) - Baden-Württembergs Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) hat vor dem Untersuchungsausschuss des Landtags den heftig umstrittenen Kauf der EnBW-Anteile verteidigt und die grün-rote Regierung hart kritisiert. Er halte den Wiedereinstieg des Landes in den drittgrößten Versorger in Deutschland Ende 2010 «in ökonomischer und politischer Hinsicht nach wie vor für richtig», sagte Mappus als Zeuge am Freitag vor dem Ausschuss in Stuttgart. ... mehr

Die renommierte Anwaltskanzlei Gleiss Lutz, die das Land bei dem Wiedereinstieg in die EnBW Ende 2010 beraten hatte, hat sich vor kurzem deutlich von Mappus distanziert.
Baden-Württemberg

EnBW-Deal: Rechtsberater distanziert sich von Mappus

Stuttgart. Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) bläst kurz vor seinem Auftritt vor dem Untersuchungsausschuss zum EnBW-Deal neuer Gegenwind ins Gesicht. Wie die Nachrichtenagentur dpa erfuhr, hat sich die renommierte Anwaltskanzlei Gleiss Lutz, die das Land bei dem Geschäft Ende 2010 beraten hatte, vor kurzem deutlich von Mappus distanziert. ... mehr