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© Symbolbild: Seibel
26.05.2012

30-Jähriger rastet nach Motorradunfall völlig aus

STERNENFELS. Nach einem Verkehrsunfall mit seinem Motorrad ist ein 30 Jahre alter Mann in Sternenfels völlig ausgerastet. Er bedrohte Menschen mit dem Tod, wehrte sich gegen seine Festnahme und randalierte in der Arrestzelle der Polizei. Zuvor war er unter Alkohol- und Drogeneinfluss gefahren, obwohl er keinen Führerschein besaß.

Der Mann war am Samstagmorgen gegen 1.30 Uhr mit seinem Motorrad der Marke Suzuki auf der Brettener Straße in Sternenfels unterwegs und kam aufgrund Alkohol- und Drogeneinwirkung im Kreuzungsbereich der Maulbronner Straße/Heilbronner Straße zu Fall.

Er blieb unverletzt und stellte danach seine Suzuki im Hinterhof einer nahe gelegenen Gaststätte ab. Schließlich begab sich der 30-Jährige in die Gaststätte und legte sich dort mit einigen Gästen an, wobei er diese mit dem Tod bedrohte. Zuletzt schlug er einem Gast ins Gesicht. Die Gäste wehrten sich und hielten den 30-Jährigen, der nun flüchten wollte, bis zum Eintreffen der verständigten Polizei Mühlacker fest.

Bei der Festnahme wehrte sich der 30-Jährige vehement und beleidigte die Beamten mehrfach. Außerdem drohte er den Beamten, dass er sie mit einer Schusswaffe töten würde.

Auch bei der Blutentnahme auf der Wache des Polizeireviers Mühlacker leistete der 30-Jährige massiv Widerstand, sodass er die Nacht in der Arrestzelle verbringen musste. Auch in der Zelle randalierte er und trat gegen die Türe, die beschädigt wurde.

Des Weiteren hat er für sein Motorrad keinen Führerschein. An seiner Suzuki entstand Schaden in Höhe von ca. 150 Euro. Nach bisherigen Erkenntnissen ist bei den Auseinandersetzungen keiner der Beteiligten ernsthaft verletzt worden.

Gegen den 30-Jährigen wird nun ermittelt wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Bedrohung, Teilnahme am Straßenverkehr unter Alkohol- und Drogeneinfluss sowie Beleidigung.

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