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Die Erneuerung des Partnerschaftsvertrags durch Frank Schneider und Riccardo Poletto (von rechts) beobachtet auch Giovanna Ciccotto, die Vorsitzende des Partnerschaftskomitees in Bassano. Foto: Kollros
Zur Einweihung der „Piazzale Frank Fuchs“ gab es auch ein Ständchen. Foto: Kollros
13.05.2018

40. Geburtstag der Städtepartnerschaft: 200 Gäste aus Mühlacker in Bassano

Bassano. Mit einem fulminantem und entsprechend dicht gedrängten Festprogramm feierten rund 200 aus Mühlacker angereiste Gäste mit ihren Freunden in Bassano del Grappa den 40. Geburtstag dieser Städtepartnerschaft.

Mit der Widmung eines Platzes wurde zudem des Ur-Vaters der Verbindung, Frank Fuchs, gedacht.

Bildergalerie: 40 Jahre Städtepartner: Mühlacker und Bassano del Grappa

Die beiden Stadtoberhäupter Riccardo Poletto (Bassano) und Frank Schneider (Mühlacker) waren sich in ihren Ansprachen bei mehreren einzelnen Events am Samstag einig, dass das 40-Jahr-Jubiläum ein wichtiges Symbol für die Völkerverständigung in Europa sei, ein „Symbol der Freundschaft“, das in beiden Städten über die vier Jahrzehnte hinweg von einem Bürgermeister dem anderen weitergegeben worden sei, so Gastgeber Poletto.

In seiner Festansprache vor der Erneuerung des Partnerschaftsvertrags auf der Piazza Libertà sprach Poletto von einem „Vermögen an Beziehungen“, das bis heute erfolgreich wirke. Zudem sei diese Partnerschaft in jenem europäischen Kontext zu sehen, dass kriegerische Ereignisse und deren Nachwehen überwunden seien. Noch immer am vereinten Europa zweifelnde Zeitgenossen rief er auf, sich das vier Jahrzehnte währende Bündnis zwischen Mühlacker und Bassano als positives Beispiel für ein Funktionieren von Europa vor Augen zu führen.

Wegbereiter der Partnerschaft auf bassanesischen Seite war in den 1970er Jahren der damalige Bürgermeister und spätere Senator in Rom, Pietro Fabris (83). Er erinnerte in seinem Grußwort an die Gastfreundschaft, die er bei seinem ersten Besuch in Mühlacker verspürt habe, aber auch daran, wie damals seine in Mühlacker lebenden Landsleute als Gastarbeiter bereits integriert gewesen seien.

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