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Traditionell krönt ein Bild mit allen Teilnehmern den Ehrungsabend der Stadt Mühlacker. Foto: Meyer © Meyer
14.03.2018

44. Sportlerehrung in Mühlacker: Neue Gesichter treffen auf alte Hasen

München. Während in der Fußball-Champions-League der FC Bayern München ungewöhnlich früh im Einsatz war, hat die Stadt Mühlacker am Mittwoch insgesamt 59 Vertreter von nicht ganz so telegenen Sportarten geehrt. Für die Veranstaltung hatten sich unter anderem die Mädchen und Frauen schick gemacht, die bei Pegasus Mühlacker voltigieren. „Wir sind schon stolz“, sagte Katrin Schaefer, ehe es auf die Bühne ging.

Bildergalerie: Sportlerehrung in Mühlacker

Denise Kiontke verriet, dass nicht nur die Medaillen einen Reiz darstellen. „Wir hoffen, Kinokarten zu gewinnen“, sagte sie. Die junge Losfee Jennifer Kientsch brachte dann zwar anderen Glück, dennoch spricht nichts gegen einen Besuch der Pferdeliebhaberinnen im „Scala“. Schließlich haben sie über die Jahre einige gewonnene Karten gesammelt.

Das Voltigier-Team erhielt dieses Mal Silber: Ein Erfolg bei der deutschen Meisterschaft war 2017 nicht möglich gewesen, weil man trotz des Sieges bei der Landesmeisterschaft für den Saisonhöhepunkt nicht nominiert wurde. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte fehlten Mühlackers Voltigierer da. Das soll sich nicht wiederholen, auch wenn nun wegen der Ehrung ein Training ausfiel.

Zahlreich vertreten waren in der Kelter einmal mehr die Wasserfreunde Mühlacker. Das hat sicher mit der Bädersituation in der Senderstadt zu tun. „Wir haben eine unglaublich gute Infrastruktur“, sagte Jochen Schray, der Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Vereine aus Mühlacker. Er war einer von erstmals nur zwei Rednern.

Wenn Grußworte weniger Raum einnehmen, sei das sicher im Interesse der überwiegend jungen Gäste, sagte Rita Schray gegenüber PZ-news. Sie hatte die 44. Auflage der Ehrung seitens der Stadtverwaltung federführend betreut. Als Hausherr ergriff zuerst Oberbürgermeister Frank Schneider das Wort. „Mediale Netzwerke können keinen Ersatz für echte Begegnungen bieten“, hielt der OB fest. Indes kam Rita Schray im Lauf des Abends die Idee, ab 2019 einen medialen Akzent zu setzen: Sie will die Vereine einladen, die Ehrung durch Dias zu bereichern.

Das Rahmenprogramm lag in bewährten Händen: Die Musikschule Gutmann soll sich künftig aber jährlich mit der Band des Theodor-Heuss-Gymnasiums abwechseln, die 2017 ihre Premiere bei der Ehrung gehabt hatte.